WM-Qualifikation: Manipulation bringt Schiedsrichter lebenslange Strafe

Die FIFA hat nun nach einer Manipulation in einem WM-Qualifikationsspiel in Afrika hart durchgegriffen. Denn der ghanaische Schiedsrichter Joseph Odartei Lamptey wurde nun vom Fußball-Weltverband lebenslang gesperrt. Wie die FIFA informierte, soll Lamptey im November 2016 das Qualifikationsspiel zur WM 2018 zwischen Südafrika und Senegal (2:1) gepfiffen habe. Dabei nahm der Referee demnach „unerlaubt Einfluss auf den Ausgang des Spiels“.

Nach Manipulation in WM-Qualifikation: Lamptey darf lebenslang kein Spiel mehr pfeifen

Nach Einschätzung der Disziplinarkommission des Weltverbandes hat der Schiedsrichter somit gegen Artikel 69 des Disziplinarreglements verstoßen. Von daher darf Lamptey nun auf Lebenszeit keine Spiele mehr pfeifen. Dies betrifft aber nicht nur internationale Partien, sondern auch nationale Matches in Afrika. Zudem untersagte die FIFA dem bisherigen Schiedsrichter auch die Ausübung einer sonstigen Aktivität im Fußball. Noch aber ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Bei Schiedsrichtern setzt die FIFA auf Null-Toleranz-Politik

Damit machte die FIFA erneut deutlich, dass der Weltverband in Sachen Spielmanipulationen eine Null-Toleranz-Politik fährt. Darüber hinaus schrieb der Verband in seiner Pressemitteilung, dass man sich „für den Schutz der Integrität des Fußballs“ einsetze. Details dazu, was in dem Spiel genau geschehen ist, will der Fußball-Weltverband erst mitteilen, wenn das Urteil rechtskräftig ist. Schade nur, dass die FIFA es in den eigenen vier Wänden in den vergangenen Jahren versäumt hatte, sich für Integrität einzusetzen…
Foto: Denis Linine / Shutterstock.com

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