WM-Quali: Ungarn entlässt Nationaltrainer Bernd Storck

Der ungarische Nationaltrainer Bernd Storck hat seinen Job verloren. Der Deutsche und der ungarische Fußballverband MLSZ haben sich einvernehmlich auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags geeinigt. „Ich bin stolz auf das, was wir im vergangenen Jahr bei der EURO erreicht haben“, sagte Storck, der mit seiner Mannschaft zum ersten Mal seit 44 Jahren im Jahr 2016 wieder an einer Europameisterschaft teilnehmen konnte. Allerdings versagte das Team in der WM-Qualifikation. Daher kam der Abschied des 54-jährigen nicht so überraschend. „In der augenblicklichen Situation haben der Verband und ich entschieden, dass es am besten ist, getrennte Wege zu gehen.“

Foto: Imago/Geisser

0:1 gegen Andorra und 0:0 gegen Färöer

Storck übernahm in Ungarn vor zwei Jahren das Amt des Sportdirektors und übernahm kurz danach den Job als Nationaltrainer, den zuvor Pal Dardai innehatte. Während der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland 2018 gab es eine 0:1 Niederlage gegen den Fußballzwergen Andorra und auch gegen die Färöer-Inseln lieferte die Mannschaft ein beschämendes 0:0 ab. „Wir haben unseren jungen Spielern viele Möglichkeiten gegeben“, sagte Storck: „Sie haben eine Schlüsselrolle für die Zukunft des ungarischen Fußballs.“ Eigentlich hätte Storck noch einen Vertrag bis Juli 2018 gehabt und wäre im besten Falle mit der Mannschaft nach Russland zur WM gereist. In der Gruppe B mit Portugal und der Schweiz reichte es aber nur für den dritten Platz.

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