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WM 2018: Iran gegen Spanien am 20.06.2018

Bei der Weltmeisterschaft in Russland wird es am 20. Juni zum zweiten Spieltag in der Gruppe B kommen. Um 20:00 Uhr trifft dabei die iranische auf die spanische Nationalmannschaft. Die Spanier werden dann bereits ihre wohl schwerstes Gruppenspiel hinter sich haben, in dem es gegen den amtierenden Europameister Portugal ging. Je nachdem, wie das ausgegangen ist, wird sich die Nationalmannschaft gegen den Iran geben – aber in jedem Fall dürfen wir erwarten, dass die Mannschaft auf Sieg spielen wird. Wenn wir uns die Vorbereitungsphase zur WM bisher anschauen, dann können wir sogar getrost von einem Auftaktsieg gegen Portugal ausgehen. Der Iran absolviert das erste Gruppenspiel gegen Marokko – eine Partie, mit eher ungewissem Ausgang. Aber klar ist wohl, dass angesichts des letzten Gruppengegners Portugal die iranische Mannschaft bei einer Niederlage gegen Spanien die Heimreise antreten wird. Es wird das erste Aufeinandertreffen zwischen dem Iran und Spanien sein – nie zuvor hat es dieses Duell in der Fußballgeschichte gegeben.

Iran gegen Spanien am 20. Juni 2018

  • Spiel: Iran gegen Spanien
  • Gruppe: B
  • Spieltag: 2
  • Datum: 10. Juni 2018
  • Uhrzeit: 20:00 Uhr deutscher Zeit (21:00 Uhr russischer Zeit)
  • Spielort: Kazan-Arena
  • Schiedsrichter:
  • Schiedsrichterassistenten:

Für die spanische Mannschaft könnte sich nach dem Abpfiff bereits entscheiden, ob es wieder nach Hause geht, oder ob das Achtelfinale gebucht ist. Gab es gegen Portugal eine Niederlage und wird Spanien auch gegen den Iran scheitern, dann geht es mit dem nächsten Flieger zurück nach Spanien – im anderen Falle können die Planungen für die Runde der letzten 16 Mannschaften beginnen. Für den Iran ist die Sache komplizierter. Denn wenn es gegen Marokko einen Sieg gegeben hat, ist es durchaus im Bereich des Möglichen, eine Niederlage gegen Spanien wegzustecken und gegen Portugal einen letzten Anlauf zu nehmen, um doch noch in die K.O.-Runde zu kommen. Doch, wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Spanien gilt als der glasklare Favorit in diesem Duell.

Foto: Iran Nationalmannschaft/Imago/Eibner Europa

Iran: nur Außenseiterchancen für die Mannschaft aus der Islamischen Republik

Schon vor dem Beginn der Weltmeisterschaft war klar, dass der Iran nur Außenseiterchancen haben dürfte, wenn es um das Erreichen der K.O.-Runde geht. Denn mit großartigen Fußballern ist das Land wahrlich nicht gesegnet. Einer der besten Spieler ist Mittelstürmer Sardar Azmoun, der in der russischen ersten Liga bei Rubin Kazan spielt und auf den viele Hoffnungen seiner Landsleute ruhen. Auch Rechtsaußen Alireza Jahanbakhsh von AZ Alkmaar dürfte hier Erwähnung finden. Das war es dann aber auch schon, die meisten anderen Spieler sind bei weniger hochklassigen Vereinen in aller Welt unter Vertrag, der Großteil aber spielt in der eigenen Liga, die nicht gerade für ihre Qualität und Professionalität bekannt ist.
Das hat auch der portugiesische Trainer der iranischen Nationalmannschaft, Carlos Queiroz, bemerkt. Er forderte vor der Weltmeisterschaft sogar einen Stopp aller Ligaspiele im Iran und die Einrichtung eines sofortigen Trainingslagers. „Das Niveau unserer Ligaspieler reicht für die WM nicht aus“, so der Coach auf der Internetseite des iranischen Fußballverbandes. Die Spieler müssten physisch stärker und schneller werden. Er verwies dabei auf die schlechten Auftritte seines Teams in den jüngsten Testspielen gegen Tunesien (0:1) und Algerien (2:1), die aus seiner Sicht die Defizite der Mannschaft deutlich aufgezeigt hätten. Der 65-jährige sagte bezüglich der beiden bärenstarken Gruppengegner Spanien und Portugal: „Diese beiden Teams sind uns Lichtjahre voraus – das wird kein Walzer, sondern knallharter Rock 'n‘ Roll. Es geht hier um alles oder nichts. Die Entscheidung müsste noch heute kommen, denn morgen könnte es schon zu spät werden.“ Funktionäre und Trainer der iranischen Vereinsmannschaften haben jedoch Bedenken angemeldet: Ihrer Meinung nach würde ein Trainingslager weniger helfen, als die noch anliegenden Pflichtspiele der Nationalspieler.

Spanien: Top-Favorit auf den Titel

Spätestens seit dem 6:1 Sieg im Testspiel gegen Argentinien ist Spanien wieder der Top-Favorit auf den Gewinn des Titels in Russland. Mit einer Galavorstellung sorgten Diego Costa (12.), Isco (27., 52., 74.) sowie Thiago (55.) und Iago Aspas (55.) für die vier Treffer, Nicolas Otamendi gelang in der 39. Minute immerhin noch der Ehrentreffer für den Vizeweltmeister, der allerdings ohne Superstar Lionel Messi angetreten war. Isco, dem zwei Treffer gelangen, nutzte die Gelegenheit, um sich über seine Einsatzzeiten bei Real Madrid zu beschweren: „In Madrid habe ich nicht das Selbstvertrauen, das ein Spieler braucht“, so Isco nach der Gala gegen Argentinien. „Die Spiele mit der Nationalmannschaft lassen mich aufleben, hier habe ich das Vertrauen des Trainers“ Ein klarer Seitenhieb in Richtung Zinedine Zidane. „Vielleicht bin ich das Problem in Madrid und so ist es nun mal mit den vielen guten Spielern, die es dort gibt. Aber natürlich will ich Zidane zeigen, dass er auf mich setzen kann“ kokettiert er sogar mit einem möglichen Wechsel.
Gegen den Vizeweltmeister ein 6:1, gegen den amtierenden Weltmeister Deutschland reichte es jedoch nur zu einem 1:1 – dennoch ein Spiel, bei dem die Qualitäten der spanischen Superstars klar zu sehen waren. Und an Top-Talenten und Megastars mangelt es den Spaniern wahrlich nicht. Da gibt die alten und erfahrenen wie Torwart Pepe Reina, Mittelfeldzauberer Andrés Iniesta oder Offensivspieler David Silva. Längst aber auch neue, frische Spieler, die viel Pep mit hereinbringen. Dazu gehören sicherlich Spieler wie Marco Asensio, Saul Niguez oder auch Keeper Kepa Arrizabalaga. Der Nationaltrainer Julen Lopetegui hat eine sehr passende Mischung aus Alt und Jung zusammenbekommen und die Auftritte bisher haben durchaus überzeugt. Es bleibt natürlich noch abzuwarten, wie sich der endgültig zusammengesetzte Kader im ersten Gruppenspiel gegen Portugal schlagen wird. Und selbst, wenn das Auftaktspiel verloren gehen sollte, bleibt gegen Marokko und den Iran noch genug Zeit, die notwendigen Punkte für den Einzug ins Achtelfinale zusammenzubekommen.

Iran gegen Spanien: Teamkader im Überblick

Sobald Iran und Spanien ihren jeweiligen endgültigen Kader für die Fußball WM 2018 in Russland bekanntgeben, werden wir diesen an dieser Stelle veröffentlichen.

Iran: Voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle: Saeid Ezatolahi (Rotsperre)

Spanien: voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle:

Die Wettquoten zum Spiel

Beste Quote auf Sieg Iran:
Beste Quote auf Remis:
Beste Quote auf Sieg Spanien:

Foto: Spanien Nationalmannschaft/Weltmeister.de

Iran gegen Spanien am 20. Juni 2018 live im TV & Livestreams

Die Fußballfans in Deutschland wissen es sicherlich schon lange: Die Weltmeisterschaft 2018 wird für jedermann im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein. ARD und ZDF haben viel Geld investiert, um dies möglich zu machen. Wer also Rundfunkgebühren entrichtet, und das muss per Gesetz jeder Haushalt, kann sich die Spiele ohne Probleme anschauen. Auf welchem der vielen Wege spielt dabei keine große Rolle. ARD und ZDF übertragen ihr Programm natürlich auch auf dem herkömmlichen Weg, per Kabel Satellit und auch über DVB-T. Und das ohne Entschlüsselung, Zusatzhardware oder Zusatzkosten. Wer lieber im Internet zuschaut, kann das ebenso machen. Sowohl ARD als auch ZDF verfügen auf ihren jeweiligen Seiten über einen kostenfreien Livestream. Dieser ist mit modernster Technik realisiert, so dass auch Multi-Angle zum Einsatz kommt. Und wer unterwegs ist und trotzdem auf nichts verzichten will, der installiert sich auf seinem Smartphone oder dem Tablet die entsprechenden kostenfreien Apps. Damit kann inzwischen auch in der gesamten EU die Weltmeisterschaft geschaut werden, auch im Urlaub musst Du somit auf nichts verzichten. Es gibt allerdings bestimmt einige Anbieter von Livestreams, die nichts Gutes im Sinn haben – von allen Drittangeboten können wir daher nur abraten. Denn meistens sind diese Seiten mit Viren und Malware durchzogen und stellen damit eine große Gefahr für unsere Geräte dar. Außerdem macht es überhaupt keinen Sinn, einen anderen Anbieter zu suchen, da die Übertragungen von ARD und ZDF bereits in der Rundfunkgebühr enthalten sind.
Wenn die Partie zwischen Iran und Spanien im ZDF zu sehen sein wird, dann können wir uns auf die Moderatoren Oliver Welke und Oliver Kahn freuen, die uns durch dieses Spiel begleiten wollen. Die ARD hat hingegen noch kein Team für ihre Liveübertragungen vorgestellt, nachdem Mehmet Scholl als Experte nicht mehr zur Verfügung steht. Gesendet wird übrigens nicht aus Russland direkt, sondern aus einem Studio in Baden-Baden. Der Intendant des SWR, Peter Boudgoust, sagte dazu: „Von Baden-Baden aus wird nun erstmals die Übertragung einer Fußballweltmeisterschaft zentral aus Deutschland realisiert. Dort steht die Sendezentrale und die gemeinsamen Studios, vor Ort in Russland schlanke und mobile Technik mit wenig Personal. So produzieren wir zeitgemäß, modern und kosteneffizient für Fernsehen, Hörfunk und Internet“.

Fazit zum Spiel Iran gegen Spanien bei der Fußball WM 2018

Natürlich sind die Spanier in diesem Spiel die haushohen Favoriten. Da Spanien als erstes gegen Portugal ranmusste kann es durchaus sein, dass die Iberer bereits jetzt massiv unter Druck stehen. Das gleiche gilt für den Iran, falls gegen Marokko nicht ausreichend gepunktet werden konnte – dabei steht mit Portugal bereits der nächste schwere Gegner in den Startlöchern. Kurzum: Alles andere als ein klarer Sieg Spaniens wäre sicherlich eine richtig dicke Überraschung.

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