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WM 2018: Deutschland ohne Sandro Wagner und Mario Götze, mit Nils Petersen

Foto: Nils Petersen/Weltmeister.de

Bundestrainer Joachim Löw hat am Dienstag im Fußballmuseum Dortmund seinen vorläufigen Kader für die Fußball WM 2018 benannt. Dabei nominierte Löw zunächst 27 Spieler für das Trainingslager in Südtirol. Nicht mit dabei sind Stürmer Sandro Wagner und Mittelfeldmann Mario Götze. Dafür stehen Mario Gomez und Niels Petersen neben Timo Werner im Sturm im Aufgebot. Zudem stehen auch Sebastian Rudy und Jonathan Tah im vorläufigen Kader. Insgesamt drei Feldspieler und ein Torwart müssen noch gestrichen werden vor der WM.

Deutschland mit Manuel Neuer im Tor?

Wie erwartet hat Bundestrainer Joachim Löw insgesamt vier Torhüter in den vorläufigen Kader berufen. Denn Manuel Neuer ist zunächst im vorläufigen Kader dabei. Allerdings ist noch unklar, ob der Torwart des FC Bayern München tatsächlich auch spielen kann bei der WM 2018 in Russland. Denn bisher konnte der Keeper seit seiner Verletzung im September 2017 kein einziges Spiel bestreiten. Es bleiben nur noch die zwei Freundschaftsspiele in Österreich und gegen Saudi-Arabien in Leverkusen. Somit ist noch unklar, ob Marc-André ter Stegen als Nummer eins oder Nummer zwei zur Weltmeisterschaft fahren wird. Zudem wurden zunächst Bernd Leno und Kevin Trapp in den vorläufigen Kader berufen. Einer dieser vier Torhüter muss noch gestrichen werden, vermutlich entweder Neuer oder Trapp.

Keine großen Überraschungen in der Abwehr

Keine besonderen Überraschungen hatte Joachim Löw in der Abwehr parat. Wie erwartet wurden hier Jerome Boateng, Mats Hummels, Joshua Kimmich, Niklas Süle, Antonio Rüdiger, Matthias Ginter und Jonas Hector berufen. Auch die Nominierung von Marvin Plattenhardt von Hertha BSC überraschte nicht sonderlich. Eine kleine Überraschung ist Jonathan Tah von Bayer 04 Leverkusen. Löw lobte den Youngster, dass dieser sich im Aufbauspiel nach vorne enorm verbessert habe. Dahingegen fehlt wie erwartet Shkodran Mustafi vom FC Arsenal, der bei der WM 2014, der EM 2016 und beim Confed Cup 2017 als Innenverteidiger dabei war.

Mittelfeld: Sebastian Rudy überraschend dabei, Mario Götze außen vor

Auch die Besetzung im Mittelfeld bringt weitgehend keine Überraschung. Denn im vorläufigen – und wohl auch im endgültigen – Kader der DFB-Auswahl stehen Toni Kroos, Sami Khedira, Ilkay Gündogan, Mesut Özil, Julian Draxler, Marco Reus, Thomas Müller und Leon Goretzka. Auch Leroy Sané und Julian Brandt wurden im 27er Kader erwartet. Überraschend hingegen ist die Rückkehr von Sebastian Rudy, der in der vergangenen Saison beim FC Bayern München nur wenig zum Einsatz gekommen ist. Nicht im Kader stehen dagegen Emre Can und Mario Götze. Zum Siegtorschützen der WM 2014 von Borussia Dortmund sagte Löw:

“Es war nicht seine Saison. Er war nicht in der Form, die er mit seiner Qualität zeigen kann. Für ihn tut es mir persönlich leid.“

Niels Petersen die größte Überraschung im Sturm

Die interessanteste Frage war sicherlich, wer im Sturm auflaufen wird. Gesetzt war hier lediglich Timo Werner von RB Leipzig. Die Nominierung von Mario Gomez vom VfB Stuttgart ist mit Blick auf seine starke Form in der Rückrunde der Bundesliga verständlich. Auch die überraschende Nominierung von Nils Petersen vom SC Freiburg scheint eine richtige Entscheidung von Löw zu sein. Dahingegen muss Sandro Wagner, Ersatzspieler beim FC Bayern München, bei der WM 2018 in Russland nur zuschauen. Zur Personalie Petersen sagte Löw:

“Nils hat bei einer Mannschaft, die auch einige Spiele ohne viele Torchancen absolviert hat, 15 Tore erzielt. Er hat immer einen sehr guten und fitten Eindruck gemacht. Er ist darüber hinaus ein sehr guter Joker. Er kann mit der Aufgabe wachsen.“

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