WM 2018: Alles nach Plan – Inspektionsbesuch in Wolgograd ein Erfolg

In Russland laufen die Vorbereitungen auf die WM 2018 im nächsten Sommer auf Hochtouren. Im WM-Spielort Wolgograd fand jetzt ein Inspektionsbesuch statt, der unter der Leitung des stellvertretenden Premierministers von Russland, Vitaly Mutko, durchgeführt wurde. Das Komitee wollte sich von den Baufortschritten direkt vor Ort ein Bild machen, wobei längst nicht nur die Baumaßnahmen der neuen Wolgograd Arena begutachten wurden. Denn auch die Infrastruktur wird für das Fußball-Großevent modernisiert. Insgesamt war die Inspektion ein voller Erfolg, konnte doch Wolgograd auf ganzer Linie überzeugen. Zum Auftakt wurde der Wolgograd International Airport unter die Lupe genommen, der für alle anreisenden WM-Besucher als erste Ankunftsstelle fungiert. Im April 2018 soll der Airport den vollständigen Betrieb aufnehmen und liegt somit voll im Zeitfenster.

Foto:Denis Polikarpov / Shutterstock.com

Wolgograd WM-reif: „Alle Arbeiten werden rechtzeitig fertig“

Wie es die FIFA vorschreibt, müssen am Wolgograd Flughafen mindestens 1.450 Passagiere pro Stunde abgefertigt werden. Darüber hinaus befindet sich die Rekonstruktion des Terminals für Inlandsflüge im vollen Gange, wobei im Februar eine Busstation und Air Shuttle Terminal seine Pforten öffnet. „Alle Arbeiten werden rechtzeitig fertiggestellt sein“, versicherte Andrey Bocharov, Gouverneur der Region Wolgograd.

Zudem muss bis zum WM-Beginn im Juni auch noch eine große Straße fertiggestellt werden, die für den Transport eine wichtige Rolle spielt. Die sogenannte Gürtelstraße führt entlang der Küste der Wolga und verbindet alle Stadtbezirke miteinander. Die neue Straße bringt nicht nur den Vorteil, dass die Staugefahr in der Innenstadt verringert wird, sondern zudem profitieren sowohl Einheimische als auch Besucher / Touristen davon, dass der Stadtstrand schnell und einfach zu erreichen ist. Für die Stadt Wolgograd ein wichtiger Aspekt, denn: „Wolgograd ist eine Stadt an der Wolga. Daher ist es wichtig, dass den Menschen eine gute Infrastruktur geboten wird, die es ihnen ermöglicht, Zugang zum Fluss zu bekommen“, sagte Mutko und ergänzte. „Das ist der der Hauptaspekt der Gürtelstraße.“

Wolgograd Arena: Stadionbau zu 70 Prozent abgeschlossen

Mittels der neuen Straße sind als Bezirk sehr gut zu erreichen, was natürlich auch für die Wolgograd Arena gilt, die während der WM-Endrunde im Mittelpunkt steht. Bis Ende des Jahres soll die neu gebaute Arena mit einer Kapazität von 45.000 Sitzplätzen fertig sein. Die anspruchsvollsten und schwierigsten Bauphasen wurden bereits erfolgreich gemeistert, es müssen aber noch einige Feinarbeiten bewerkstelligen werden. Dazu gehört auch die Verlegung des Spielfeldes, womit man sich die Bauarbeiter derzeit befassen. Nach Aussage von Mutko ist das Wolgograd Stadion zum aktuellen Zeitpunkt zu 70 Prozent fertiggestellt und innerhalb der nächsten fünf bis sechs Monate sollen die Arbeiten komplett fertig sein.

Damit können auch Einwohner der Stadt zu Beginn des nächsten Jahres Spiele im Stadion verfolgen, dazu gehört auch das Endspiel im russischen Pokal, welches in der Wolgograd Arena ausgetragen wird. Zudem stellte Mutko in Aussicht, dass auch die russische Nationalmannschaft oder U-Nationalteams des Landes in dem Stadion spielen werden.

Wolgograd ist einer von insgesamt elf WM-Spielorten und Gastgeber von insgesamt vier Spielen der Gruppenphasen.

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