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Weltmeisterschaft 2018 Nigeria gegen Island 22.06.2018

Die Gruppe D bei der Fußball Weltmeisterschaft in Russland könnte durchaus spannend werden. Denn die Zusammensetzung der Gruppe verspricht Spannung bis zum letzten Spieltag. Am 22. Juni 2018 bekommen wir es mit der Begegnung Nigeria gegen Island zu tun. Während es für die Isländer das erste Mal ist, dass sie an einer WM teilnehmen, haben die Nigerianer zum letzten Mal vor vier Jahren teilnehmen können, erreichten sogar das Achtelfinale. Sowohl Island als auch Nigeria hat sicherlich, was den WM-Titel angeht, niemand auf der Rechnung. Doch beide Teams haben durchaus Potential und können, wenn alles richtig gut läuft, viel erreichen. Island spielt als erstes gegen Argentinien, und hat damit bereits die schwerste aller Aufgaben hinter sich, wenn es gegen Nigeria geht. Die Afrikaner müssen zunächst gegen Kroatien bestehen – die es nur mit Mühe und Not zur Weltmeisterschaft geschafft haben. Außenseiter sind beide Teams, Kroatien und Argentinien sind bereits die beiden Favoriten auf das Erreichen des Achtelfinales. Das bedeutet allerdings auch, dass bei dem Duell zwischen Island und Nigeria niemandem ein Unentschieden weiterhelfen wird und beide Teams von Beginn an auf Sieg spielen werden. Eine vorherige Auseinandersetzung hat es bisher nicht gegeben, so dass beide Mannschaften was den Gegner angeht, Neuland betreten werden. Los geht es in der Wolgograd Arena um 17:00 Uhr.

Nigeria gegen Island am 22. Juni 2018

  • Spiel: Nigeria gegen Island
  • Gruppe: D
  • Spieltag: 2
  • Datum: 22. Juni 2018
  • Uhrzeit: 17:00 Uhr deutscher Zeit (18:00 Uhr russischer Zeit)
  • Spielort: Wolgograd Arena
  • Schiedsrichter:
  • Schiedsrichterassistenten:

Wie bereits erwähnt haben sich beide Mannschaften bisher noch nie gegenübergestanden, was die Sache für die beiden Trainer, Gernot Rohr auf Seiten der Nigerianer, und Heimir Hallgrimsson auf Seiten der Isländer, nicht einfacher machen wird. Island ist für hoch motiviertes und kämpferisches Auftreten bekannt, die Spiele werden meist über die Physis der Spieler gewonnen und eher selten durch technische Raffinessen und brillantes Spiel. Richtiges Zweikampfverhalten ist für die Mannschaften daher extrem wichtig und wir können uns schon mal auf ein sehr intensives und körperliches Spiel einstellen, denn auch Nigeria verfügt über einige gestandene Kerle im Kader – Tiki-Taka gehört nicht zum Repertoire der Afrikaner.

Foto: Nigeria Nationalmannschaft/Imago/ZUMA press

Nigeria: Einige Stars sind mit von der Partie

Die nigerianische Nationalmannschaft besteht mitnichten nur aus Underdogs und Amateuren. Im Gegenteil, Trainer Gernot Rohr hat schon das eine oder andere As im Ärmel. Da wäre zum Beispiel Victor Moses, der beim FC Chelsea unter Vertrag steht. Oder der defensive Mittelfeldspieler Wilfried Ndidi, Spieler bei Leicester City. Aber auch Mittelstürmer Ahmed Musa von ZSKA Moskau hat durchaus Qualitäten vorzuweisen, ebenso wie Leicester City-Stürmer Kelechi Iheanacho oder Alex Iwobi vom FC Arsenal. Die Offensive ist also ziemlich gut aufgestellt, Probleme dürften die Nigerianer nur in der Defensive bekommen. Hier fehlt es eindeutig an namhaften Spielern und es dürfte daher nicht leicht werden für die Mannschaft, gegen offensiv ausgerichtete Teams etwas zu bewerkstelligen. Das könnte genau die Lücke sein, in die auch Island will. Aber Rohr wird seine Mannschaft sicherlich auch auf die Spielweise der Insulaner eingestellt haben.
In der bisherigen Vorbereitungsphase gab es für Nigeria in der Länderspielpause im März durchwachsene Ergebnisse. So konnte zwar gegen Polen ein 1:0 herausgespielt werden – selbst Robert Lewandowski konnte hier nichts ausrichten, doch nur wenige Tage später gab es eine 0:2 Niederlage gegen Serbien. Und die Serben gehören sicherlich nicht zu den besseren Mannschaften in Europa. Doch noch ist Zeit, die Mannschaft besser auf das große Turnier vorzubereiten. Im Mai wird es einen weiteren Test gegen DR Kongo geben und im Juni, kurz vor dem Beginn des Turniers, sollen die Gegner noch einmal etwas fordernder werden: Auf dem Programm stehen die Freundschafsspiele gegen England und gegen Tschechien. Im Endeffekt aber wird alles davon abhängen, wie gut der deutsche Trainer sich bei den temperamentvollen Afrikanern wird durchsetzen können.

Island: Gelingt wieder eine Überraschung wie bei der EM 2016?

Island hat irgendwie nie jemand auf dem Zettel, wenn es um die großen Turnier geht. Wen wunderts, schließlich ist Island nur ein sehr kleines Land. Doch auch in kleinen Ländern gibt es großartige Fußballer, wie die Isländer bereits 2016 bei der Europameisterschaft in Frankreich bewiesen haben. Damals schaffte es die Mannschaft bis ins Viertelfinale, wo sie dann von dem späteren Finalisten Frankreich unsanft mit 2:5 gestoppt werden konnten, nachdem sie im Achtelfinale überraschend England aus dem Turnier werfen konnten. In der Gruppenphase gab es sogar ein 1:1 gegen den späteren Europameister Portugal sowie gegen Ungarn. Für die Isländer ist aber bereits ein riesiger Erfolg, dass es mit der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Russland geklappt hat. Denn davon konnte niemand ausgehen, schließlich stand mit Kroatien eine sehr gute Mannschaft mit in der Qualifikationsgruppe. Was den Kader angeht, so hat Island mit Gylfi Sigurdsson zumindest einen Spieler im Aufgebot, der in einer der besten Ligen der Welt kickt. Der 28-jährige steht beim FC Everton unter Vertrag. Aus der Bundesliga ist mit Alfred Finnbogason (FC Augsburg) ein zumindest aus deutscher Sicht bekanntes Gesicht mit dabei.
Ohne Sigurdsson gingen die Isländer in die Länderspielpause im März und versagten komplett auf ganzer Linie. Zunächst ging es gegen Mexiko – die Nordeuropäer hatten allerdings nichts entgegenzusetzen und verloren mit 0:3. Das folgende Spiel gegen Peru ging ebenfalls verloren, dieses Mal gelang es der Mannschaft, beim 1:3 zumindest einen eigenen Treffer zu erzielen. Damit ist die Mannschaft noch weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben und für Trainer Heimir Hallgrímsson gibt es dementsprechend noch eine ganze Menge Arbeit. Die Gegner der letzten beiden Testspiele vor der Weltmeisterschaft werden der Mannschaft wohl nicht alles abverlangen. Zuerst geht es gegen Norwegen, danach gegen Ghana – wohl schon als Vorgeschmack gedacht, was die Mannschaft gegen Nigeria erwarten könnte.

Nigeria gegen Island: Teamkader im Überblick

Sobald Nigeria und Island ihren jeweiligen endgültigen Kader für die Fußball WM 2018 in Russland bekanntgeben, werden wir diesen an dieser Stelle veröffentlichen.

Nigeria: Voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle:

Island: voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle:

Die Wettquoten zum Spiel

Beste Quote auf Sieg Nigeria:
Beste Quote auf Remis:
Beste Quote auf Sieg Island:

Foto: Island Nationalmannschaft/Imago/Icon SMI

Nigeria gegen Island am 22. Juni 2018 live im TV & Livestreams

Wer die Weltmeisterschaft in Deutschland im Fernsehen verfolgen möchte, der kann sich darauf verlassen, dass jedes einzelne Spiel im Free-TV übertragen wird. Denn mit ARD und ZDF haben sich die beiden öffentlich-rechtlichen Sender die Rechte an der Übertragung sichern können, so dass jeder die Möglichkeit hat, das Turnier ohne Zusatzkosten zu erleben. Denn die Sender finanzieren sich durch die Rundfunkgebühr, die von jedem deutschen Haushalt entrichtet werden muss. Das bedeutet: Die Spiele werden sowohl über Kabel, als auch über Satellit und DVB-T kostenfrei und unverschlüsselt gesendet. Wer das Ganze lieber im Internet genießen möchte, hat dazu natürlich auch Gelegenheit. Beide Sender, sowohl ARD als auch ZDF bieten hierfür die Möglichkeit an. Entweder wir nutzen hierfür unseren normalen Computer oder unser Laptop und navigieren mit dem Browser auf die entsprechende Senderseite, oder aber wir installieren uns die kostenfreien Apps auf dem Smartphone oder dem Tablet und können so die Spiele auch ohne Probleme von unterwegs aus genießen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn wir brauchen eine ganze Menge Datenvolumen, damit die Spiele auf den Geräten auch laufen. Sicherlich wird das Netz auch wieder von zahllosen Angeboten überschwemmt, die uns einen alternativen Stream anbieten wollen. Doch hiervon bitte die Finger lassen, des es handelt sich meist um Seiten von Betreibern mit betrügerischen Absichten, die unsere Computer mit Viren und Malware infizieren wollen.
Wer am Ende die Sendungen moderieren wird, steht zumindest bei der ARD noch nicht ganz fest. Denn nach dem Weggang von TV-Experte Mehmet Scholl ist noch kein Nachfolger benannt worden. Beim ZDF sieht das anders aus, hier werden wohl Oliver Welke und Oliver Kahn durch das Programm führen. Allerdings werden die beiden nicht direkt vor Ort sein, sondern in einem Studio in Baden-Baden sitzen. Der Intendant des SWR, Peter Boudgoust, sagte dazu: „Von Baden-Baden aus wird nun erstmals die Übertragung einer Fußballweltmeisterschaft zentral aus Deutschland realisiert. Dort steht die Sendezentrale und die gemeinsamen Studios, vor Ort in Russland schlanke und mobile Technik mit wenig Personal. So produzieren wir zeitgemäß, modern und kosteneffizient für Fernsehen, Hörfunk und Internet“.

Fazit zum Spiel Nigeria gegen Island bei der Fußball WM 2018

Nigeria ist schon alleine wegen des erfahrenen Kaders in der Rolle des leichten Favoriten. Die Spieler konnten ihre Erfahrungen in der Premier League machen und davon profitiert das gesamte Team. Island gilt auch nach der Europameisterschaft noch als Underdog, nicht zuletzt wegen der schwachen Ergebnisse in der Testspielphase im März dieses Jahres.

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