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Weltmeisterschaft 2018: Frankreich gegen Peru 21.06.2018

Das insgesamt vierte Spiel in der Gruppe C wird das Aufeinandertreffen zwischen dem WM-Favoriten Frankreich und Peru. Die Partie findet im Zentralstadion in Ekaterinburg statt und wird um 14:00 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Es wird ein ungleiches Duell – die Franzosen werden bereits vorher gegen Australien gespielt haben – mit einem mutmaßlichen Sieg. Und Peru musste am ersten Spieltag gegen Dänemark antreten. Das bedeutet, dass dieses Spiel für beide Teams etwas Entscheidendes sein könnte: Mit einem weiteren Sieg wären die Franzosen, wie erwartet, wohl schon im Achtelfinale und wenn Peru die Partie gegen Dänemark verloren hat, dann geht es für die Südamerikaner um Alles oder Nichts. Die beiden Mannschaften standen sich schon einmal im Rahmen eines Freundschaftsspiels gegenüber, allerdings war das im April des Jahres 1982 – keiner der damals beteiligten Spieler wird somit im Kader der WM-Mannschaften stehen. Auf Seiten der Franzosen war damals Michel Platini dabei. Die beiden Trainer, Frankreichs Didier Deschamps und Perus Ricardo Gareca, sind sich im sportlichen Sinne bislang ebenfalls noch nicht über den Weg gelaufen. Der Marktwert der beiden Teams könnte unterschiedlicher kaum sein. Während sich die Summe im Falle von Frankreich auf etwa eine Milliarde Euro beläuft, kommt Peru gerade mal auf einen Wert von etwa 40 Millionen – so viel, wie ein Corentin Tolisso derzeit wert ist.

Frankreich gegen Peru am 21. Juni 2018

  • Spiel: Frankreich gegen Peru
  • Gruppe: C
  • Spieltag: 2
  • Datum: 21. Juni 2018
  • Uhrzeit: 14:00 Uhr deutscher Zeit (15:00 Uhr russischer Zeit)
  • Spielort: Zentralstadion Ekaterinburg
  • Schiedsrichter:
  • Schiedsrichterassistenten:

Bei dem bisher einzigen Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften gab es einen überraschenden 1:0 Erfolg für das Team aus Peru. Juan Oblitas sorgte damals mit seinem Treffer kurz vor dem Schlusspfiff in der 82. Minute für den Erfolg. Oblitas spielte zwischen 1975 und 1976 beim spanischen Verein FC Elche – sein einziger Berührungspunkt mit dem europäischen Fußball. Später wurde er Trainer von peruanischen Vereinsmannschaften, trainierte mehrere Male Sporting Cristal und konnte als Nationaltrainer von Peru den 1999 den Kirin Cup gewinnen. Auch die beiden jetzigen Trainer der beiden Mannschaften konnten schon Erfolge verbuchen: Deschamps wurde mit Olympique Marseille französischer Meister der Saison 2009/10 und konnte dreimal hintereinander mit Marseille den Ligapokal gewinnen. Die Erfolge des Argentiniers Gareca belaufen sich auf einige Titel in der argentinischen Liga.

Foto: Frankreich Nationalmannschaft/Imago/PanoramiC

Frankreich: Einer der vier großen Favoriten auf den WM-Titel

Die französische Nationalmannschaft verfügt über einen erlesenen Kader von Spitzenspielern und Superstars. Kein Wunder also, dass sie gemeinsam mit Deutschland, Spanien und Brasilien zu den vier Top-Favoriten auf den WM-Titel gehört. Kylian Mbappé (PSG), Antoine Griezmann (Atlético Madrid), Paul Pogba (Manchester United) oder Ousmane Dembélé sind weltweit bekannte Fußballer, die über ein außerordentlich feines Füßchen verfügen. Die französische Mannschaft scheiterte vor zwei Jahren zwar bei dem Versuch, im eigenen Land Europameister zu werden. Doch auf dem Weg ins Finale ließen sie den amtierenden Weltmeister Deutschland abblitzen und verloren das Endspiel gegen den späteren Europameister Portugal nur denkbar knapp. Jetzt will die Nation mit dem zweiten WM-Titel nach 1998 beweisen, dass die junge Mannschaft zu mehr in der Lage ist. Alles andere als das Erreichen des Halbfinales wäre sicherlich eine große Enttäuschung für die Equipe Tricolore.
Allerdings lief es in der Vorbereitungsphase bisher noch nicht allzu glanzvoll. In der Länderspielpause im vergangenen März gab es im Testspiel gegen Kolumbien eine 2:3 Niederlage wegzustecken. Der 3:1 Sieg einige Tage später gegen den WM-Gastgeber Russland war zwar aller Ehren wert, doch sollten wir dabei nicht vergessen, wie schwach sich die russische Mannschaft insgesamt präsentiert hat. Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft bekommt es Frankreich jedoch nicht mit den ganz großen Gegnern zu tun. Testspiele gegen Irland, Italien und die USA sollen bis zum endgültigen Beginn des Turniers für die notwendige Vorbereitung sorgen. Wir dürfen sicherlich sehr gespannt sein, wie das am Ende ausgehen wird. Andere Favoriten, wie Spanien, Deutschland oder Brasilien haben schon gegen wesentlich härtere Gegner getestet.

Peru: das erste Mal seit 1982 wieder bei einer Weltmeisterschaft dabei

Keine Frage, für die peruanische Nationalmannschaft ist schon die Teilnahme an diesem großen Turnier ein voller Erfolg. Das letzte Mal war Peru 1982 in Spanien mit dabei und überstand dabei die Vorrunde nicht: Zwei Unentschieden gegen Kamerun und Italien sowie die 1:5 Niederlage gegen Polen waren zu viel für das Team. Der Kader der Peruaner besteht nicht gerade aus international erfolgreichen und bekannten Superstars. André Carrillo gehört da noch zu den bekanntesten Spielern: Er spielt derzeit in der Premier League beim FC Watford. Dass der inzwischen 39-jährige Claudio Pizarro vom 1. FC Köln noch einmal eine Chance bekommt, gilt als eher unwahrscheinlich. Auch, wenn er selber nach der gelungenen Qualifikation seines Heimatlandes aus dem Schwärmen nicht mehr herauskam: „Das Ziel, für das wir jahrelang gearbeitet haben, wurde erfüllt! Wenn wir zusammen stehen, ist alles möglich! Glückwunsch Peru! Es wäre ein Traum, endlich bei einer WM dabei zu sein.“ Zuletzt stand Pizarro am 30. März 2016 für sein Land auf dem Platz.
Getestet wurde in der Länderspielpause im März natürlich auch. Mit 2:0 setzte sich Peru überraschend deutlich gegen Kroatien durch, dabei hatten die Europäer auf keinen ihrer Superstars verzichtet. Und auch gegen Island, der europäischen Überraschungsmannschaft, konnte Peru einen Sieg feiern: Am Ende ging es mit einem, ebenfalls deutlichen, 3:1 zu Ende. Renato Tapia, Manuel Ruiduia und Jefferson Augustin Farfan waren die Torschützen. Können wir doch noch eine Überraschung in Bezug auf die Peruaner während der Weltmeisterschaft hoffen? Wenn das Team sich am ersten Spieltag erfolgreich gegen Dänemark durchsetzen kann, dann ist das Erreichen des Achtelfinales sogar in Reichweite. Denn selbst im Falle einer Niederlage gegen Frankreich wartet noch die australische Mannschaft auf Peru.

Frankreich gegen Peru: Teamkader im Überblick

Sobald Frankreich und Peru ihren jeweiligen endgültigen Kader für die Fußball WM 2018 in Russland bekanntgeben, werden wir diesen an dieser Stelle veröffentlichen.

Frankreich: Voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle:

Peru: voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle:

Die Wettquoten zum Spiel

Beste Quote auf Sieg Frankreich:
Beste Quote auf Remis:
Beste Quote auf Sieg Peru:

Foto: Peru Nationalmannschaft/Imago/Agencia EFE

Frankreich gegen Peru am 21. Juni 2018 live im TV & Livestreams

Fußballfans in Deutschland haben allen Grund zur Freude, denn die Weltmeisterschaft in Russland wird von den beiden öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF übertragen. Damit bekommt jedermann die Möglichkeit, die Spiele unverschlüsselt und ohne weitere technische Vorkehrungen live zu verfolgen. Das gilt natürlich auch für die Partie zwischen Frankreich und Peru. Da beide Sender alle Möglichkeiten ausschöpfen, wird das Spiel sowohl über Kabel und Satellit als auch über DVB-T übertragen. Selbstverständlich wird auch ein Livestream angeboten. Beide Sender verfügen über ein diesbezügliches Angebot. Und das natürlich nicht nur am heimischen Computer im Büro oder im Wohnzimmer, sondern auch mit Hilfe einer App auf einem Smartphone oder einem Tablet. Die entsprechenden Apps sind selbstverständlich kostenfrei aus den jeweiligen Stores zu laden, so dass dem Fußballgenuss auch unterwegs nichts im Wege stehen dürfte. Durch modernste Technik wird es wohl auch möglich sein, die Partie aus verschiedenen Kameraperspektiven sehen zu können. Vorsicht ist allerdings bei anderen Angeboten bezüglich eines Livestreams geboten: Wer sich auf ein solches einlässt, muss mit Qualitätseinbußen rechnen, außerdem sind die dazugehörigen Webseiten meistens unsicher, sprich wir können uns dort eine ganze Reihe Viren oder Malware einhandeln. Da die Angebote von ARD und ZDF aber ohnehin in der Rundfunkgebühr enthalten sind, macht das Streamen auf anderen Seiten ohnehin überhaupt keinen Sinn.
Wer uns am Ende die Spiele präsentieren wird, steht zumindest bei der ARD nach dem Weggang von TV-Experte Mehmet Scholl noch nicht fest. Sollte das Spiel zwischen Frankreich und Peru jedoch beim ZDF übertragen werden, steht das Erfolgsduo Oliver Welke und Oliver Kahn bereit. Allerdings werden die beiden die Spiele nicht direkt aus Russland kommentieren, sondern aus Kostengründen aus einem Studio in Baden-Baden. Der Intendant des SWR, Peter Boudgoust, sagte dazu: „Von Baden-Baden aus wird nun erstmals die Übertragung einer Fußballweltmeisterschaft zentral aus Deutschland realisiert. Dort steht die Sendezentrale und die gemeinsamen Studios, vor Ort in Russland schlanke und mobile Technik mit wenig Personal. So produzieren wir zeitgemäß, modern und kosteneffizient für Fernsehen, Hörfunk und Internet“.

Fazit zum Spiel Frankreich gegen Peru bei der Fußball WM 2018

Frankreich geht als der glasklare Favorit in dieses Spiel hinein, so viel steht vorab wohl schon fest. Es wäre eine faustdicke Überraschung, sollte Peru dieses Spiel für sich entscheiden, selbst ein Unentschieden gehört in das Reich von unwahrscheinlichen Spekulationen. Sollte es aber zu einer Überraschung kommen, wird es in der Gruppe C noch einmal richtig spannend. Eher wahrscheinlich ist jedoch, dass Frankreich gegen Peru, ebenso wie zuvor wohl auch gegen Australien, gewinnen wird und somit bereits nach dem zweiten Gruppenspiel den Einzug ins Achtelfinale klarmachen kann.

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