Uruguay und Argentinien bewerben sich gemeinsam für die Austragung der Weltmeisterschaft 2030

In der kommenden Woche wollen die beiden Fußballverbände aus Uruguay und Argentinien ihre gemeinsame Bewerbung für die Austragung der Fußball Weltmeisterschaft 2030 bekanntgeben – ganz offiziell. Dies wurde von dem Regierungschef Uruguays Tabare Vazquez noch vor einem Besuch seines argentinischen Amtskollegen Mauricio Macri bestätigt, beide Staatschefs werden sich am 30. August begegnen. Seit Anfang 2016 sind die beiden südamerikanischen Länder bereits damit beschäftigt, die Vorbereitungen für diese Bewerbung zu treffen. Macri: „Wir bekräftigen, dass wir eng zusammenarbeiten, um die Organisation der WM 2030 in Uruguay und Argentinien anzustreben.“

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Sicherlich gibt es für 2030 wieder Konkurrenz aus Europa

Damit würde die Weltmeisterschaft in den beiden Ländern genau 100 Jahre nach der WM-Premiere 1930 in Uruguay sattfinden. Es sind Spielorte in beiden Ländern geplant. Auf dem Kontinent fand zum letzten Mal im Jahr 2014 in Brasilien eine Fußball WM statt, davor war Argentinien im Jahr 1978 zum letzten Mal Gastgeber. Die kommende Weltmeisterschaft 2018 wird in Russland stattfinden, vier Jahre später wird Katar der Ausrichter der WM sein. Wer die WM-Endrunde im Jahr 2026 ausrichten wird, bekommen wir spätestens im Mai 2020 zu erfahren. Eines steht jedoch bereits fest: Weder ein Land aus Europa noch aus Asien wird unter den Bewerben sein, denn dies sind die ausrichtenden Kontinente der kommenden beiden Turniere. Die Kandidaten für die WM 2026 sind die USA, Kanada und Mexiko, die sich zu Dritt beworben haben. Auch Marokko hat sich mit einer Bewerbung bereits in Stellung gebracht. Damit bekommt eine südamerikanische Bewerbung für die WM 2030 sicherlich wieder starke Konkurrenz aus Europa.

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