Theo Zwanziger wehrt sich gegen Vorwürfe des Finanzamtes

Theo Zwanziger, der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies die Vorwürfe des Finanzamtes wegen Steuerhinterziehung im Rahmen der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zurück. Er spricht davon, dass kein Anhaltspunkt vorliegt, dass es sich einer umstrittenen Zahlung nicht um eine betriebliche Ausgabe handelt.

Theo Zwanziger weist Kritik des Finanzamtes zurück

Der frühere Präsident des DFB, Theo Zwanziger, weist die gegen ihn gerichtete Kritik des Finanzamtes zurück. Ihm wird im Zuge der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 Steuerhinterziehung vorgeworfen. In einem Zwischenbericht der Frankfurter Steuerfahnder ist die Rede von einer umstrittenen Zahlung von 6,7 Millionen Euro durch die Organisatoren der Weltmeisterschaft an den Weltverband FIFA im Jahr 2005. Zwanziger spricht davon, dass es sich entgegen des Zwischenberichts um eine betriebliche Ausgabe handelt. Auch der DFB spricht sich gegen die Vorwürfe des Finanzamtes aus und teilt die Bewertung der Finanzverwaltung nicht. Zwanziger spricht davon, dass er während seiner Amtszeit keine Untersuchung eingeleitet habe, da er die wahren Hintergründe für diese Millionenzahlung nicht kannte. Er betont, dass sich von der Zahlung im Jahr 2005 bis zur Einschätzung der Beteiligten im Jahr 2012 nichts geändert habe und dass es sich um eine Provisionszahlung handelte.

Zwanziger will Fragen durch Wirtschaftskanzlei beantworten

Theo Zwanziger will die Fragen um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 in der internen Untersuchung des DFB durch die Wirtschaftskanzlei Freshfields beantworten. Zwanziger berichtet davon, dass sein Nachfolger Wolfgang Niersbach in die Rückzahlung des Betrages an den früheren Adidas-Chef Louis-Dreyfus eingebunden war.

Nachzahlungen von 25 Millionen Euro drohen

Über die Vorwürfe des Finanzamtes wird bei

  • Süddeutscher Zeitung
  • WDR
  • NDR

berichtet. Das Finanzamt wirft dem DFB laut dieser Berichte Luftbuchungen und Scheingeschäfte vor, die im Zuge der Zahlung vorgenommen wurden. Nachzahlungen von bis zu 25 Millionen Euro drohen. Es ist noch offen, ob es tatsächlich zu diesen Nachzahlungen kommt und wie die Affäre ausgeht.

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