So verteilen die Verbände die Prämien für die WM auf die Spieler

Foto: WM 2018/Imago/ITAR-TASS

Die nationalen Verbände gehen mit den Prämiengeldern für ihre Spieler höchst unterschiedlich um. Die Fifa hat insgesamt für alle Mannschaften 344 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, was eine Erhöhung gegenüber von vier Jahren um zwölf Prozent darstellt. „Dies ist ein positives Zeichen für die finanzielle Gesundheit der Fifa“, so der Fifa-Boss Gianni Infantino. Der Weltverband selbst rechnet durch die WM in Russland mit Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden Euro. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat die Prämien für die Spieler schon vor einiger Zeit offengelegt und geht sehr transparent damit um. Sollte die Titelverteidigung gelingen, erhält jeder Spieler eine Summe von 350.000 Euro, 50.000 Euro mehr als noch in Brasilien. „In Russland wäre es ein Titel für die Ewigkeit und deshalb eine besondere Prämie wert.“, so Reinhard Grindel.

DFB: Ab dem Erreichen des Viertelfinales wird gezahlt

Aber auch für weniger gute Leistungen gibt es Prämien: Erreicht die Mannschaft das Viertelfinale gibt es 75.000 Euro pro Spieler, für das Halbfinale winken 125.000 Euro. Wenn es den dritten Platz gibt, dann schüttet der Verband 150.000 Euro aus und für eine Teilnahme am Finale gibt es 200.000 Euro. „Es ist aber bei der Mannschaft zu spüren, dass für sie diese sportliche Herausforderung im Mittelpunkt steht und nicht wirtschaftliche Aspekte“, so Grundel.

Spanien zahlt für den Titel 800.000 Euro an jeden Spieler

Spanien ist da wesentlich großzügiger zu den Spielern. 800.000 Euro winken für den Titel pro Spieler. Als es 2010 in Südafrika zum ersten Mal mit einem WM-Titel klappte, waren es bereits 600.000 Euro. 2014 wären es 720.000 Euro gewesen, jedoch überstand Spanien in Brasilien noch nicht einmal die Vorrunde. Bei den Brasilianern selbst wird völlig anders mit dem Geld umgegangen, hier bekommen die Spieler nur etwas, wenn das Turnier gewonnen wird – wieviel, verrät der Verband jedoch nicht. „Das Team erreicht das Halbfinale, verliert dort und bekommt dennoch eine Prämie dafür, das ist nicht in unserem Sinne“, sagte Seleção-Manager Edu Gaspar.

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