So lief der 6. Spieltag der WM-Qualifikation für die WM 2018 in Russland

Das 7:0 der Deutschen über San Marino war an diesem 6. Spieltag nur eine Randnotiz. Nach 20 Minuten stand es schon 2:0 für die Deutschen und es war klar, dass es in Nürnberg keine Überraschung geben würde. Umso größer war dann die Aufmerksamkeit, die viele andere Partien dieses 6. Spieltag der WM-Qualifikation in Europa erhielten.

Dabei ereigneten sich in etlichen Gruppen wichtige Weichenstellungen für die Frage danach, welche Teams Tickets für Russland bekommen und welche nicht.

Dramatik am Ende von Schottland – England

Der absolute Kracher des Spieltags hielt dabei, was er versprach. Schottland spielte gegen England 2:2. Bis zur 87. Minute hatte England noch nur 1:0 geführt, ein Doppelschlag der Schotten brachte die Gastgeber vermeintlich auf die Siegerstraße. Doch die Engländer konnten noch einmal kontern und glichen aus. Schottland somit so gut wie raus aus dem Rennen um die WM – wieder einmal.

Besser machten es die Schweden in ihrem Topduell zu Hause gegen Frankreich. Durch ein kurioses Tor ebenfalls kurz vor Schluss gewann man mit 2:1, als ein Schwede von der Mittellinie ins leere Tor traf. Schweden damit Tabellenführer vor Frankreich. Und den Niederlanden nützt ihr souveränes 5:0 gegen Luxemburg auf Rang 3 auch nicht viel, da sie mindestens Zweiter werden müssten.

Foto: fifg / Shutterstock.com

Österreich scheitert, Island triumphiert spät

Österreich gelang der so dringend benötigte Sieg in Irland nicht, obwohl man lange auswärts 1:0 führte. Am Ende trennte man sich 1:1, hat nun schon 4 Punkte Rückstand auf den 2. Platz für die Playoffs nach Russland. Serbien und Irland führe die Gruppe D an.

Ein weiterer Kracher ereignete sich auf Island. Dort traf Magnusson in der 90. Minute per Kopf zum 1:0-Siegtreffer für Island gegen Tabellenführer Kroatien. Damit dürfen die Isländer weiter von ihrer ersten WM-Teilnahme träumen, stehen sie nun doch punktgleich mit Kroatien auf Rang 2.

In einem äußerst hart umkämpften Spiel trennten sich Bosnien-Herzegowina und Griechenland 0:0, liegen weiterhin einen Punkt auseinander, wobei Griechenland auf Rang 2 vor Bosnien liegt. Im Anschluss an die Partie gab es eine Massenschlägerei unter Spielern und Betreuern, ein Grieche verlor zwei Zähne. Das wird sicher noch ein Nachspiel seitens der UEFA haben.

Schweiz und Deutschland weiterhin mit weißer Weste

Neben den Deutschen (inzwischen 27:1 Tore aus 6 Spielen) übrigens weiterhin einzig ohne Verlustpunkte: die Schweiz mit dem 6. Sieg im 6. Spiel, wenn man auch beim 2:0 auf den Färöern viel arbeiten musste. Doch Portugal, 3:0 in Lettland, bleibt weiter an den Eidgenossen dran, liegt nur 3 Punkte dahinter. Und das große Finale am letzten Spieltag, wenn die Schweiz nach Portugal reisen muss, steht ja erst noch an.

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