Ski-WM in Lahti: Silber und Bronze für Deutschland

Bei den nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Lahti, Finnland, hat es die ersten beiden Medaillen für den Deutschen Skiverband gegeben. Andreas Wellinger (Silber)und Markus Eisenbichler (Bronze) konnten sich auf der Normalschanze im Skisprung vor dem Österreicher Stefan Kraft durchsetzen. Kraft konnte dank eines hervorragenden ersten Durchgangs mit Weiten von 99,5 und 98 Metern knapp gewinnen. Wellinger sprang im zweiten Durchgang 96,5 und 100 Meter, womit er den zweiten Platz verteidigen konnte. Eisenbichler legte in seinem ersten Versuch die Tagesbestweite von 100,5 Metern hin und konnte so vom sechsten auf den dritten Rang klettern.

Deutsche mit gutem Ergebnis

„Schon beim Absprung habe ich im Finale gemerkt: Der Sprung wird geil. Die beiden Sprünge sind mir brutal gut gelungen“, so Wellinger, der erst zum zweiten Mal bei einem WM-Springen dabei war. Als sein Ergebnis bekanntgegeben wurde, umarmte er Eisenbichler: „Ich hatte nach dem ersten Durchgang schon mit dem Wettbewerb abgeschlossen“, gestand Eisenbicher. „Ich wollte nur noch einmal das machen, was ich kann. Es ist schon extrem: Mein zweiter Podestplatz überhaupt ist gleich eine WM-Medaille.“ Bundestrainer Werner Schuster freute sich ebenfalls: „Das ist ein Riesenerfolg. Ich bin so dankbar. Man hat gesehen, das deutsche Skispringen funktioniert“, so der Österreicher. Die anderen deutschen Springer landeten auf Rang Neun (Richard Freitag) und auf Rang 13 (Stephan Leyhe). Am vergangenen Donnerstag hatte die deutsche Skispringerin Carina Vogt bereits ihren Titel verteidigt, bei den nordischen Kombinierern sorgten Johannes Rydzek (Gold), Erik Frenzel (Silber) und Björn Kircheisen (Bronze) für ein komplett deutsches Siegerpodium, Fabian Rießle kam auf den vierten Platz.
Foto:Marcin Kadziolka / Shutterstock.com

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