Ski WM 2017: Deutschland erlebt Debakel beim Team-Event

Das deutsche Team hat beim Team-Event der Ski WM 2017 in St. Moritz ein Debakel erlebt. Denn Felix Neureuther und Co. schieden bereits im ersten Match gegen die Slowakei aus. Anstatt der erwarteten Medaille gab es jede Menge Frust für den DSV. Gold holte sich Frankreich.

Deutschland scheitert mit 1:3 im Achtelfinale gegen die Slowakei

Bereits nach dem ersten Duell war das Team-Event bei der Ski WM 2017 in St. Moritz für Mittfavorit Deutschland erledigt. Gegen die Slowakei waren die DSV-Asse chancenlos. Lena Dürr (gegen Petra Vlhova), Christina Geiger (gegen Veronika Velez-Zuzulova) und auch Felix Neureuther (gegen Matej Falat) verloren jeweils ihren Parallel-Slalom. Lediglich Stefan Luitz konnte gegen Andreas Zampa gewinnen, was zu wenig für den sicher geglaubten Einzug ins Viertelfinale war. Linus Straßer, der zuletzt sogar den Parallel-Slalom im Weltcup in Stockholm gewinnen konnte, wurde für das Viertelfinale geschont – ein fataler Fehler wie sich im Nachhinein feststellen sollte.

Felix Neureuther verletzt

Noch schlimmer ist die Tatsache, dass Felix Neureuther offenbar nicht topfit an den Start gegangen ist. Deutschlands bester Techniker der vergangenen Jahre könnte eventuell sogar die weitere WM verpassen. Der 32-jährige leidet wieder einmal unter Rückenproblemen. Neureuther selbst sagte dazu in St. Moritz:

„Ich muss jetzt schauen, dass ich meinen Rücken hinbekomme“

Alpin-Chef Wolfgang Maier machte deutlich, wie sehr in die unerwartete Niederlage getroffen hat:

„Das ärgert mich, dass ich es gar nicht sagen kann. Am liebsten würde ich heimfahren oder etwas kaputt hauen. Ich bin emotional getroffen“

Frankreich holt Gold im Teamevent der alpinen Ski WM 2017

Immerhin: Deutschland-Bezwinger Slowakei schaffte es am Ende des Team-Events bei der alpinen Ski WM 2017 in St. Moritz bis ins Finale. Dort aber war gegen Frankreich Endstation. Somit also wurde Frankreich neuer Team-Weltmeister, die Slowakei holte Silber. Frankreich fuhr im Finale mit Tessa Worley, Alexis Pinturault, Baud Mugnier und Mathieu Favre. Bronze ging an die Schweden, die sich im Rennen um Platz 3 gegen den Gastgeber aus der Schweiz durchsetzten. Zudem hatten die Skandinavier im Viertelfinale Titelverteidiger Österreich aus dem Rennen geworfen.
Foto: Daniel Huerlimann-BEELDE / Shutterstock, Inc.

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