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Shkodran Mustafi rechnet nicht mit WM-Ticket – Welche Innenverteidiger fahren zur WM?

Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi geht nicht davon aus, für die Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland nominiert zu werden. Der 26 Jahre alte Abwehrspieler vom FC Arsenal macht sich selbst nicht viele Hoffnungen. Beim Blick auf die möglichen Kandidaten in der Innenverteidigung scheinen diese Zweifel durchaus berechtigt.

Shkodran Mustafi: Ich rechne mir nicht viel aus

Shkodran Muustafi, der sowohl bei der WM 2014 als auch bei der EM 2016 im deutschen Aufgebot stand, sagte nun der Sport Bild:

“Ich rechne mir nicht viel aus. Klar wäre ich gerne dabei. Ich muss mich in den letzten Spielen für Arsenal beweisen.”

In den acht bisherigen Länderspielen der WM-Saison wurde Mustafi nur einmal eingesetzt. Gegen Aserbaidschan durfte der 26-jährige 35 Minuten spielen. Zuletzt bei den Test-Länderspielen gegen Spanien und Brasilien wurde Shkodran Mustafi nicht einmal mehr ins Aufgebot berufen. Wie Mustafi erklärte, habe ich Bundestrainer Joachim Löw versichert, dass er ihn weiterhin beobachte.

Foto: Shkodran Mustafi/Wetlmeister.de

Shkodran Mustafi: Weltmeister, Confed Cup Sieger und EM Teilnehmer

Bei den vergangenen drei Großturnieren war Shkodran Mustafi stets dabei. Vor der WM 2014 rückte der Innenverteidiger damals völlig überraschend in letzter Sekunde ins Aufgebot, nachdem sich Marco Reus (Borussia Dortmund) im letzten Testspiel verletzte. Mustafi kam dann sogar in drei WM-Spielen zum Einsatz, ehe er sich verletzte. Der Weltmeister gehörte dann auch zum Aufgebot von Deutschland bei der EURO 2016 in Frankreich. Und auch beim Gewinn des Confed Cups vergangenen Sommer in Russland war der 26-jährige dabei. In dieser Saison kam der Innenverteidiger auf 36 Pflichtspieleinsätze beim FC Arsenal bislang (drei Tore, zwei Vorlagen). Doch bei Joachim Löw sanken seine Aktien trotz ordentlicher Leistungen in der englischen Premier League.

Mats Hummels und Jerome Boateng gesetzt

Insgesamt wird Joachim Löw, der am kommenden Mittwoch seinen vorläufigen WM-Kader benennt, sicherlich vier Innenverteidiger mit nach Russland zur WM 2018 nehmen. Gesetzt sind dabei Mats Hummels und Jerome Boateng vom FC Bayern München, die auch in der Nationalelf das Stammduo bilden werden. Auch wenn Boateng derzeit verletzt ist, so darf angenommen werden, dass er bis zur WM wieder fit ist. Der Abwehrspieler selbst sagte am Dienstag:

“Gesundheitlich geht's mir besser. Ich glaube nicht, dass die WM in Gefahr ist. Aber ich muss Geduld haben. Ich werde natürlich kein Risiko gehen und zu früh anfangen. Der Bundestrainer weiß genau, dass es mein Ziel und absolut realistisch ist, dass ich mitfahre.”

Als dritter Innenverteidiger dürfte im Normalfall Antonio Rüdiger vom FC Chelsea mit nach Russland fahren, der bei Joachim Löw hinter dem Duo Hummels/Boateng die besten Karten hat. Lediglich die Position 4 in der Innenverteidigung scheint somit hart umkämpft zu sein. Insbesondere Matthias Ginter, Niklas Süle, Jonathan Tah, Benedikt Höwedes und eben Shkodran Mustafi dürfen sich sicherlich die meisten Hoffnungen machen. Die besten Chancen haben dabei wohl Matthias Ginter und Benedikt Höwedes. Denn der Mönchengladbacher und der Ex-Schalker in Diensten von Juventus Turin können beispielsweise im Notfall auch Joshua Kimmich auf der Rechtsverteidiger-Position ersetzen. Vielleicht aber macht ja doch wieder Mustafi das Rennen…

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