Schweden und Kanada im Eishockey-Finale

Bei der diesjährigen Eishockey-Weltmeisterschaft hat Kanada einmal mehr die Nase vorn. Das Mutterland des Eishockeys gewann im Viertelfinale gegen Deutschland und konnte im Halbfinale mit einem 4:2 Russland in die Schranken verweisen. Auch Schweden hat es geschafft, es konnte sich im Viertelfinale gegen die Schweiz mit einem 3:1 durchsetzen und gewann im Halbfinale mit 4:1 souverän gegen Finnland. Im heutigen Finale, das um 20:45 Uhr in der Kölner Lanxess Arena ausgetragen stehen sich Kanada und Schweden gegenüber.

Foto: Ove Nordstrom / Shutterstock.com

Schweden zieht ins Finale ein

Im Halbfinale konnte sich Schweden gegen Finnland durchsetzen, seit 2013 steht es zum ersten Mal wieder im Finale. Gegen den Titelverteidiger Kanada, das bereits 2015 und 2016 den Weltmeister-Titel holte, hat es Schweden nicht leicht, doch immerhin will Schweden seinen zehnten Weltmeistertitel holen. Im Halbfinale konnte sich Schweden gegen seinen Nachbarn und Vizeweltmeister Finnland mit einem 4:1 durchsetzen. Die Finnen haben das letzte Gold im Jahr 2011 geholt; mit der Pleite gegen Schweden haben sie ihren zweiten Einzug ins Finale in Folge verpasst. Für die Treffer im Halbfinale gegen Finnland sorgten

  • Alexander Edler – zweite Minute
  • John Klingberg – 25. Minute
  • William Nylander – 35. Minute
  • Joakim Nordström – 54. Minute

Joakim Nylander konnte in der laufenden WM schon auf sein siebtes Tor stolz sein. Mit seinen zarten 21 Jahren steht er bereits an der Spitze der Torjägerliste. Den Anschlusstreffer im Halbfinale schaffte Finnland in der fünften Minute; Joonas Kemppainen beförderte den Puck in den Kasten.

Kanada – ein souveräner Gegner für die Skandinavier

Im Finale gegen Kanada hat es Schweden nicht leicht; es trifft zum ersten Mal seit 2004 im Finale einer Weltmeisterschaft auf Kanada. Kanada hat einmal mehr seine Stärken bewiesen, es konnte sich im Halbfinale mit einem 4:2 gegen Russland durchsetzen. Schweden hat vor Kanada Respekt, es betrachtet den Gegner als starkes und sehr physisches Team. Der schwedische Kapitän Joel Lundqvist sagt, dass das letzte Spiel das Beste sein muss. Schweden gewann zuletzt im Jahr 2013 den Titel. Im Halbfinale konnte Nicklas Bäckström, der bei den Washington Capitals unter Vertrag steht, mit zwei Torvorlagen überzeugen. Schweden verwies Finnland in die Schranken, das am Sonntag um 16:15 Uhr gegen Russland um den dritten Platz spielen muss.

Kanada mit Problemen im Halbfinale

Im Halbfinale traf Kanada auf Russland und hatte zunächst große Probleme. Im Schlussdrittel kam Kanada jedoch zu seinen Stärken zurück, für die Treffer sorgten Mark Scheifele in der 41. Minute, Nate MacKinnon in der 56. Minute, Ryan O’Reilly in der 57. Minute sowie Sean Couturier in der 59. Minute. Kanada schaffte ein Comeback, das zuvor kaum für möglich gehalten wurde, denn schließlich lagen die Russen mit Treffern von Jewgeni Kusnezow in der 33. Minute und Nikita Gussew in der 35. Minute zunächst in Führung.

Foto: Scott Prokop / Shutterstock.com

Kanada kann Rekordweltmeister werden

Russland holt in diesem Jahr keinen Weltmeistertitel, denn es muss um den dritten Platz spielen. Mit 27 Titeln innerhalb einer kurzen Geschichte nach dem Zerfall der Sowjetunion ist es Rekordweltmeister, doch immerhin hat Kanada 26 Titel entgegenzusetzen und kann jetzt im Finale gegen Schweden den 27. Titel holen. Kanadas Nationaltrainer Jon Cooper sagt, dass das Halbfinale gegen Russland eines der besten Spiele war, die er jemals gesehen hatte.

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