Play-Off Spiele: Italien muss gegen Schweden antreten, die Schweiz gegen Nordirland

Italien hat es in den Playoffs nicht gerade mit einem einfachen Gegner zu tun, denn der viermalige Weltmeister muss, um letztendlich auch in Russland bei der WM dabei zu sein, an Schweden vorbei. Das wurde bei der Auslosung der Playoffs der UEFA in Zürich festgelegt. Die Spiele werden zwischen dem 9. und dem 14. November stattfinden und für das Hinspiel müssen die Italiener zunächst einmal nach Skandinavien. Italiens Team-Manager Gabriele Oriali sagte zu sagte selbstbewusst: „Wir sind Italien und niemand darf uns Angst machen. Wir sind optimistisch und denken positiv, auch wenn der Gegner kompliziert ist. Eine Weltmeisterschaft ohne Italien ist unvorstellbar.“

Schweden ebenfalls mit einigen starken Auftritten

Schweden hatte in der Qualifikation unter anderem auch Frankreich mit 2:1 vor heimischem Publikum geschlagen, die schwedische Nationalmannschaft hat sich nach dem Rücktritt des Megastars Zlatan Ibrahimovic sehr gut aufgestellt. Spieler wie Victor Lindelöf (Manchester United) und Emil Forsberg (RB Leipzig) gehören zum Aufgebot. „Natürlich besitzt Italien eine große Geschichte. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft und sind gut besetzt, aber wir werden uns darauf vorbereiten“, reagierte Schwedens Trainer Janne Andersson.

Die Schweizer sehen ihrer Aufgabe gelassen entgegen

Auch die Schweiz hat es mit einem schweren Gegner zu tun und tritt gegen Nordirland an. „Nach dieser Qualifikation haben wir alles Recht, zu glauben, dass wir auch in Belfast eine gute Figur machen werden. Die Nordiren sind kein einfacher Gegner. Mit dem Fußball, den sie pflegen, können sie unangenehm sein. Aber wir werden auch kein einfacher Gegner sein“, so der schweizer Nationaltrainer Petkovic. Der Nationalspieler Granit Xhaka zeigte sich sogar erleichtert: „Für mich ist das ein ganz, ganz gutes Los. Die Mannschaft hat in der Qualifikation zwar überrascht, aber die Aufgabe ist auf jeden Fall machbar.“ Die Chance, sich erneut für eine WM zu qualifizieren, sei „sehr gross“, sagte auch der Goalie Yann Sommer. Allerdings schätzt auch Michael O’Neill, der Trainer der Nordiren, die Chancen gut ein: „Ich bin froh, konnten wir Italien oder Kroatien vermeiden.“ Bedeutungsschwere Worte, ohne Frage.

Griechenland muss gegen Kroatien antreten

Michael Skibbe, der die griechische Nationalmannschaft trainiert, trifft in den Play Offs auf Kroatien – eine Mannschaft, die trotz vieler Superstars nicht wirklich überzeugen konnte. Er sieht die Möglichkeit, zuerst das Heimrecht auszuüben als „einen kleinen Vorteil. Wir sind schon sehr glücklich, die Play-offs erreicht zu haben. Kroatien hat ein offensiv starkes Team, aber wir standen zuletzt defensiv sehr gut“, sagte der 52-Jährige mit Blick auf die Duelle am 9. und 12. November. Außerdem wird Dänemark gegen Irland spielen.

Die Play Offs und ihre Bedeutung

Es geht um die letzten vier europäischen Startplätze für die Weltmeisterschaft in Russland. Bisher sind neben dem Gastgeber noch Deutschland, England, Frankreich, Spanien, Island, Serbien, Belgien, Polen und Portugal qualifiziert. Entscheidend für die Zuordnung der Auslosung am Dienstag war die Weltrangliste des Weltverbandes Fifa vom 16. Oktober, in der die Schweiz als Elfter den besten Platz unter den Play-off-Teams der Europäischen Fußball-Union belegte. Italien folgte auf Position 15 vor Kroatien (18.) und Dänemark (19.).

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