Penaltyschießen entschied: Schweden ist Weltmeister

Rund 17.363 Zuschauer verfolgten im Stadion das Spiel zwischen Schweden und Kanada. Victor Hedman brachte überraschend die Skandinavier in Führung und brachte damit die entscheidende Wende. Sein Schuss wurde vom kanadischen Spieler abgefälscht und brachte den Puck somit sicher ins Tor, indem er dem Torwarte Calvin Pickard durch die Beine flutschte. Es dauerte keine 3 Minuten, als der Kanadier Ryan O’ Reilly für den Ausgleich im Powerplay sorgte. Chancen hatten beiden Mannschaften zu genüge, trotzdem musste das Penaltyschießen schließlich entscheiden, wer Weltmeister im Eishockey wird.

Am Anfang sah es noch anders aus

Eine ausgeglichene Partie wurde von beiden Teams gespielt und zeigten eine sichere Leistung. Durch ein konzentriertes Defensive-Spiel versuchten beide Teams in passenden Momenten vor das gegnerische Tor zu gelangen. In der 10. Spielminute gelang es Mark Scheifele den ersten Angriff vorzunehmen. Allerdings ging sein Schuss lediglich an den Außenpfosten. Nachdem die erste Pause zu Ende war, zeigten die Kanadier Zähne und boten sich den Schweden als gefährliche Gegner. Dennoch blieb das Glück beim Titelverteidiger aus. In der 22. Minute hatte Jeff Skinner die Chance den Puck zu versenken. Doch auch hier gab es lediglich einen Pfostenschuss.

Foto: Ove Nordstrom / Shutterstock.com

Spannung ab der 39. Minute – das erste Tor

In der 39. Minuten passierte es dann – die Schweden gingen mit einem 1 : 0 in Führung Obwohl sie in Unterzahl waren, zeigte Hedman, dass ein konzentriertes Spielen zum Erfolg führt. Doch zu früh freuten sich die Skandinavier über ihre Führung und verloren sie direkt mit einem Ausgleichsschuss zwei Minuten später. Diesen führte für die Kanadier Ryan O’ Reilly aus.

Letztendlich entschied das Penaltyschießen

Obwohl Spannung pur im Stadion stattfand und beide Teams mehrere Chancen ungeachtet liegen ließen, war es ein sehr aufregendes Spiel. Nachdem der Ausgleich beim Spielende feststand, musste das Penaltyschießen den neuen Weltmeister bestimmen. Im Finale in Köln konnten dies die Skandinavier mit 2:1 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0, 1:0) für sich entscheiden.

Veranstalter waren zufrieden

Mit Einnahmen von rund zwei Millionen Euro und einer gutgelaunte Fan-Gemeinde was der DEB glücklich mit der erneuten Ausrichtung der Weltmeisterschaft in Köln nach 2010. Franz Reindl kommentierte im Interview: „Wir sind super zufrieden. Das war ein Festival. Damit können wir uns wirklich sehen lassen“. Auch der Arena-Boss zeigte sich mit der 17-tägigen Weltmeisterschaft in Köln zufrieden und lobte sein Team für die gute Umsetzung. Insgesamt waren 685.000 Zuschauer bei den 64 WM-Spielen.

Russland fuhr beleidigt nach Hause

Um den dritten Platz spielte Russland gegen Finnland. Obwohl sie das Spiel für sich mit einem 5:3 entschieden, flogen sie noch vor Ende des Finales wieder nach Hause. Trainer Oleg Znarok gab zu, dass sie sich eine andere Medaille erhofft hatten.

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