Marokko will Mega-WM 2026 ausrichten

Im Jahr 2026 wird die 23. Fußball-Weltmeisterschaft der Herren ausgetragen. Es handelt sich dabei um eine Mega-WM, sie soll aufgrund eines Beschlusses der Fifa erstmals mit 48 Mannschaften ausgetragen werden. Fifa-Präsident Gianni Infantino will damit den nichteuropäischen Ländern eine bessere Chance einräumen. Eine Gemeinschaftsbewerbung von USA, Kanada und Mexiko liegt bereits vor, nun will sich auch Marokko als Gastgeber bewerben.

Bewerbung von Marokko unmittelbar vor dem Ende der Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist für die Ausrichtung der Mega-WM 2026 endet im August 2017; noch unmittelbar vor dem Ende der Bewerbungsfrist hat Marokko seine Bewerbung eingereicht. Der marokkanische Fußballverband FRMF gab bekannt, dass sich Marokko für die Ausrichtung des Turniers mit 48 Teilnehmern beworben hat. Eine Entscheidung über die Vergabe der WM 2026 sollte ursprünglich bereits im Mai 2017 in Kuala Lumpur getroffen werden, doch aufgrund der Korruptionsaffäre der Fifa wurde der Termin verschoben. Im Vorfeld hatten neben Marokko noch weitere Verbände Interesse:

  • Algerien und Tunesien
  • Australien und Neuseeland
  • China
  • England
  • Kasachstan

Von diesen Verbänden wurden jedoch keine Bewerbungen eingereicht, als bislang einzige Bewerbung lag die Gemeinschaftsbewerbung von USA, Kanada und Mexiko vor. Verbände aus Europa und Asien dürfen sich nicht für die WM 2026 bewerben, da 2018 die Weltmeisterschaft in Russland und 2022 die Weltmeisterschaft in Katar ausgetragen wird.

Nicht die erste Bewerbung von Marokko

Marokko bewirbt sich nicht zum ersten Mal als Gastgeber für eine Weltmeisterschaft. Bereits in den Jahren 1994, 1998, 2006 und 2010 hat sich Marokko beworben, doch bislang ohne Erfolg. Die Entscheidung über die Vergabe soll im nächsten Jahr beim Fifa-Kongress in Moskau getroffen werden. Die Menschenrechtslage im Bewerberland soll bei der Vergabe der Weltmeisterschaft erstmals berücksichtigt werden.

Neuer Spielmodus bei der Mega-WM 2026

Die Aufstockung der Teilnehmerzahl soll außereuropäischen Verbänden zugute kommen. Erstmals soll mit insgesamt 16 Gruppen gespielt werden, jede Gruppe soll aus drei Mannschaften bestehen. Die Dauer der Vorrunde ändert sich nicht, doch zusätzlich wird ein Sechzehntelfinale ausgetragen.

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