Mario Gomez macht sich keine Sorgen, bei der Weltmeisterschaft nicht dabei zu sein

Der deutsche Nationalspieler Mario Gomez macht sich Hoffnungen auf einen WM-Einsatz beim Turnier 2018 in Russland. „Joachim Löw weiß, was ich kann, auch für den Fall, dass er mich als Joker mitnimmt“, sagte der Offensivspieler vom VfB Stuttgart der Welt am Sonntag. „Ich denke, der Bundestrainer kann das sehr gut einschätzen. Er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann.“ Der Trainer kenne seine Stärken ganz genau so Gomez, der für die deutsche Nationalmannschaft bisher 71-mal im Einsatz gewesen ist. Er glaubt nicht daran, dass sein Einsatz bei der Weltmeisterschaft nur davon abhängt, wie oft er beim VfB in der Bundesliga treffen wird. „Es geht darum, dass ich maximale Kondition habe“, sagte Gomez. „Ich glaube nicht, dass es für den Bundestrainer eine sehr große Rolle spielt, ob ich jetzt noch fünf oder zehn Tore mache.“

Foto: Mario Gomez/Weltmeister.de

Erst zwei Treffer in sechs Spielen

Er konnte, seit seiner Rückkehr zum VfB Stuttgart zur Rückrunde der laufenden Saison, erst zwei Treffer bei sechs Einsätzen erzielen. Zuletzt gelang ihm ein Tor am vergangenen Samstag im Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg, das die Schwaben mit 1:0 gewinnen konnten. „Zu wissen, wo im Sechzehner der Ball hinkommt, ist meine absolute Stärke“, so Gomez, ferner seien Fitness, Energie und Selbstbewusstsein wichtig: „Im Moment habe ich das zu 100 Prozent.“

Trefferquote weniger wichtig

Würde er stattdessen noch beim FC Bayern München spielen, wäre seine Torquote wohl wichtiger, weiß Gomez. „Wenn du da nicht triffst, müsstest du dir Gedanken machen“, sagte der 32-Jährige. Bei den Stuttgartern sei er froh, „an zwei bis drei“ der „fünf, sechs Torsituationen“ beteiligt zu sein. „Wenn ich bei den anderen auflege, ist das ebenfalls gut.“

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