Marcel Hirscher zum ersten Mal Riesenslalom-Weltmeister

Der beste Slalom und Riesenslalom Fahrer der vergangenen Jahre hat sich erstmals zum Riesenslalom-Weltmeister gekürt. Marcel Hirscher nämlich sicherte sich Gold bei der alpinen Ski WM 2017 in St. Moritz. Während der Österreicher endlich auch bei einem WM-Riesenslalom ganz oben stand, enttäuschten die DSV-Athleten bei der Ski WM 2017 einmal mehr.

Marcel Hirscher souveräner Riesenslalom-Weltmeister 2017

Bereits nach dem ersten Durchgang deutete alles auf einen Sieg von Marcel Hirscher beim Riesenslalom bei der alpinen Ski WM 2017 in St. Moritz hin. Der Österreicher lag mit einem Vorsprung von 26 Hundertstel vor seinem Landsmann Philipp Schörghofer in Front und wurde verdient Riesenslalom-Weltmeister 2017. Am Ende waren es dann 0,25 Sekunden Vorsprung, die Hirscher nach dem zweiten Durchgang an Vorsprung hatte. Dieses Mal ebenfalls vor einem Landsmann, allerdings einem Überraschungsmann. Denn mit Roland Leitinger als Silbermedaillengewinner hatte wohl kaum jemand gerechnet. Bronze ging an den Norweger Leif Kristian Haugen. Gold für Marcel Hirscher übrigens scheint das gerechteste Ergebnis zu sein, landete der österreichische Top-Fahrer doch in den bisherigen fünf Weltcup-Riesenslaloms dieser Saison zwei Mal auf Rang eins und drei Mal auf Position 2.

DSV-Trio enttäuscht beim WM-Riesenslalom 2017

Während sich Österreich über den neuen Riesenslalom-Weltmeister 2017 und sogar noch zusätzlich Silber freuen durfte, setzte sich die Katastrophen-WM für die deutschen Skifahrer in der Schweiz weiter fort. Bester deutscher Starter war Linus Straßer, der erst mit der Startnummer 43 ins Rennen ging und von dem am Wenigsten im Riesenslalom erwartet wurde. Der Münchener, der unlängst einen Weltcup-Parallel-Slalom gewinnen konnte, erreicht Rang 12 – sein bestes Ergebnis überhaupt auf Weltcup-Niveau. Die beiden besten deutschen Läufer, Stefan Luitz und Felix Neureuther, mussten sich mit den Positionen 14 und 16 zufrieden geben. Immerhin erreichte Neureuther im zweiten Durchgang die zweitbeste Laufzeit und schob sich von Rang 21 noch 5 Plätze nach vorne. Nach dem Rennen sagte der beste deutsche Techniker der vergangenen Jahre:

„Es war schon unter den Umständen ganz ordentlich für mich. Es war für mich im Hinblick auf Sonntag wichtig zu fahren. Einfach zu sehen, dass der Rücken hält. Jetzt heißt es regenerieren. Das Quäntchen Glück braucht man heute sicherlich auch.“

Foto:Stefan Holm / Shutterstock, Inc

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Kategorien Ski WM

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