Majed Abdullah neue Trainer von Saudi-Arabien

Saudi-Arabien konnte sich durch den 1:0 Erfolg gegen Japan erfolgreich für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland qualifizieren. Garant des Erfolgs war der niederländischer Trainer Bert van Marwijk, der Stabilität in die Mannschaft brachte. Während der gesamten Qualifikation setzte er im Kern auf die gleichen Spieler und sorgte nur in Notfällen für einen Austausch. Taisir Al-Jassim und Yahya Al-Shehri bestritten alle 17 Spiele. Salman Al-Faraj, Abdulmalek Al-Khaibri und Osama Hawsawi verpassten jeweils nur eine Begegnung. Nawaf Al-Abed, Mohammad Al-Sahlawi und Omar Hawsawi kamen auf jeweils 13 Einsätze. „Wir haben gegen Japan gewonnen, weil wir geduldig geblieben sind. In der ersten Halbzeit haben wir keine starke Leistung gezeigt, weshalb ich auf Fahd Al-Muwallad zurückgegriffen habe, um den Rhythmus zu erhöhen. Daraufhin gelangen uns ein Treffer und unser wichtigster Sieg. Ich bin zufrieden mit unserer Leistung.“

Foto: Imago/Cordon Press/Diario AS

Abdullah führte sein Team 1994 zur ersten Weltmeisterschaft überhaupt

Jetzt hat der Verband allerdings beschlossen, jemand anderen als Trainer einzusetzen: Der legändere Majed Abdullah wird als Trainer die Mannschaft nach Russland begleiten. Abdullah spielte für Saudi-Arabien zwischen 1977 und 1994, erzielte in dieser Zeit 71 Tore, womit er Rekordtorschütze seines Landes ist. Er führte die Mannschaft 1994 zur ihrer ersten Weltmeisterschaft 1994, in der sie es schaffte, ins Achtelfinale zu kommen. In der Gruppenphase konnten Marokko und Belgien geschlagen werden, gegen die Niederlande gab es eine knappe 1:2 Niederlage. Auf den neuen Trainer einigten sich Turki al-Sheikh, Vorsitzender des saudischen Sportverbandes, und Adel Ezzat, der Präsident der des saudischen Fußballverbandes. Zur Begründung hieß es, dass Saudi-Arabien mit der größtmöglichen Stärke zur Weltmeisterschaft nach Russland reisen sollte.

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