Löws WM-Analyse

Joachim Löw
Joachim Löw
Bild Copyright: imago/Eibner

Heute war es soweit, mit großem Trara wurde die völlig verkorkste Weltmeisterschaft 2018 aufgearbeitet. In einer zweistündigen Pressekonferenz gab der Bundestrainer seine Sicht auf das Scheitern Preis und gestand auch Taktische Fehler ein. So ließ Löw verlauten, dass seine allergrößten Fehler taktischer Natur gewesen seien. So sagte Löw:

Ich war der festen Überzeugung, mit dieser Spielweise kommen wir durch die Vorrunde, und danach justieren wir ein bisschen.

Weiterhin sagte Löw:

Es müssen alle Rahmenbedingungen stimmen, damit wir das hohe Risiko auch tolerieren können. Diese Rahmenbedingungen haben nicht gepasst.

In der Zukunft möchte Löw die Spielweise adaptieren, variabler und flexibler Spielen lassen und nicht mehr das ganz große Risiko forcieren

Wir hatten kleine Flamme

Sein zweites großes Versäumnis sei gewesen, dass der Mannschaft in Russland der Enthusiasmus, das Feuer gefehlt. Man hätte eine kleine Flamme gehabt. Löw dazu: „Es wäre meine Aufgabe gewesen, das innerhalb der Mannschaft einzufordern über Ansprache, über Trainingseinheiten über die Emotionalität. Wir sind sehr strategisch an die Dinge rangegangen und haben andere Dinge vermissen lassen.“ Damit lag Joachim Löw fast richtig, wo Löw allerdings die kleine Flamme gesehen haben will können wir nicht sagen, vielleicht beim abendlichen Grillen aber nicht bei den Spielen seiner Mannschaft.

Kein Kontakt zu Mesut Özil

Auch zum Thema Mesut Özil äußerte sich Joachim Löw, die Nominierung Özils aus Sportlicher Sicht verteidigte er und sagte, dass Özil sich nicht persönlich bei ihm gemeldet habe und Er in mehrmals ohne Erfolg versucht habe anzurufen. Wie Bierhoff wies auch Löw die absurden Rassismus Vorwürfe von Özil zurück. Damit ist dann auch das Thema Mesut Özil hoffentlich vom Tisch und muss nicht weitere Wochen durchgekaut werden.

Fehler bei der Kaderzusammensetzung wollte sich Joachim Löw nicht eingestehen, so sagte er „Zum damaligen Zeitpunkt der Vorbereitung in Südtirol waren wir der Überzeugung, dass dieser Kader der Beste ist“ Dass dem nicht so wahr ist hinlänglich bekannt und auch bei der Kadernominierung für die Nations League gab somit keine großen Überraschungen.

Scroll to Top