Kampf um UEFA-Weltmeisterschaft 2030

Die Fußball-Europameisterschaft für die Jahre 2022 und 2026 ist bereits vergeben, anders als bei den vergangenen Europameisterschaften nehmen nicht nur 32 Mannschaften, so wie es in der Vergangenheit der Fall war, daran teil, sondern die Weltmeisterschaft wird mit 48 Mannschaften ausgetragen. Der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino steht deswegen stark in der Kritik, ihm wird vorgeworfen, die asiatischen und afrikanischen Mannschaften zu stark zu unterstützen. Für die Austragung der Weltmeisterschaft 2030 bewirbt sich auch Europa.

Europa ist am Zug

Für die Weltmeisterschaft 2030 ist Europa am Zug, noch ist Zeit für die Bewerbung. Nach einer Sitzung des Exekutivkomitees im walisischen Cardiff sagte der amtierende Präsident der UEFA, Aleksander Ceferin, dass die UEFA jetzt am Zug sei und alles tun müsse, um die Weltmeisterschaft 2030 nach Europa zu holen. England hat bereits Interesse angemeldet, Gastgeber für die FIFA 2030 zu werden.

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Regeln für die Bewerbung zur Weltmeisterschaft

Als Gastgeber für die Weltmeisterschaft können sich einzelne Länder, aber auch Gemeinschaften aus mehreren Ländern bewerben. Die Weltmeisterschaft im Jahr 2018 wird in mehreren Ländern ausgetragen, dieses Beispiel macht Schule. Die kommenden Weltmeisterschaften werden in mehreren Ländern ausgetragen, an der Weltmeisterschaft 2018 nehmen erstmals 48 statt der sonst üblichen 32 Mannschaften teil. Für die Ausrichtung der Weltmeisterschaft haben

  • USA
  • Mexiko
  • Kanada

gleichzeitig kandidiert, sie gelten mit ihrer Gemeinschaftsbewerbung für die Weltmeisterschaft 2026 als Favorit.

Wer wird Gastgeber 2030?

Wer wird nun Gastgeber für die Weltmeisterschaft 2030? Hat das Turnier auf einem Kontinent stattgefunden, darf sich der Gastgeber für den folgenden Zeitraum nicht mehr bewerben. Für die Weltmeisterschaft 2026 scheiden die europäischen Bewerber aus, da die Weltmeisterschaft 2018 in Russland stattfindet. Die USA, Mexiko und Kanada sind mit ihrer Gemeinschaftsbewerbung 2026 bereits favorisiert, für 2030 gelten schon Uruguay und Argentinien als Favoriten, auch sie haben sich gemeinsam beworben. Eine Bewerbung von Europa liegt noch nicht vor.

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