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Infantino ist für die Nutzung des Videobeweises bei der WM in Russland

Der Videobeweis ist in der Bundesliga nicht unumstritten. Immer wieder kommt es zu Entscheidungen, die nicht nachvollziehbar sind. Doch auch Entscheidungen, die nicht getroffen werden erhitzen immer wieder die Gemüter. Zuletzt gesehen beim Spiel am vergangenen Wochenende zwischen dem Hamburger SV und Hannover 96: Dem HSV wurde ein klarer Elfmeter verweigert, jeder Fernsehzuschauer konnte dabei erkennen, dass ein Strafstoß die einzige sinnvolle Entscheidung gewesen wäre. Doch vom Video-Schiedsrichter kam kein Veto gegen die Entscheidung des Schiedsrichters. Dabei soll der Video Beweis genau für solche Fälle da sein. Und trotz der Kontroversen um die neue Technik sieht es ganz so aus, als ob sie auch bei der Weltmeisterschaft in Russland zum Einsatz kommen soll.

Foto: Videobeweis/Imago/Action Pictures

Ausufernde Diskussionen könnten die Folge sein

Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor: Ein Spieler Panamas wird im Spiel gegen England im Strafraum des Gegners von den Beinen geholt, eine klare Situation, Elfmeter: Doch der Schiedsrichter verweigert, die Partie endet mit 1:0 für die Three Lions und Panama scheidet als Gruppendritter aus – beim ersten WM-Auftritt überhaupt. Die Diskussionen, die dann folgen würden, wären sicherlich hitzig. Noch viel hitziger dürfte es wohl werden, wenn Brasilien in der Vorrunde scheitert, weil der Videobeweis nicht richtig zum Einsatz kommt und sich alles hinterher als große Fehlentscheidung herausstellt.

IFAB und FIFA-Council müssen noch zustimmen

Und dennoch: Die FIFA hält an dieser Idee fest. FIFA-Präsident Gianno Infantino hat sich erneut für die Einführung des Videobeweises bei der Fußball Weltmeisterschaft in Russland ausgesprochen. Das Internationale Football Association Board (IFAB) entscheidet bei seiner Jahressitzung am 3. März in Zürich, ob die technische Unterstützung künftig generell möglich ist. Danach ist eine Entscheidung des FIFA-Council fällig – wahrscheinlich bei einer der kommenden Sitzungen am 15. und 16. März in Bogota.

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