Giovanni Infantino lobt die Organisation der Fußball Weltmeisterschaft in den Himmel

Foto: Gianni Infantino/Imago/Geisser

Schöner, besser, glamouröser: Fifa-Chef Gianni Infantino spricht in den höchsten Tönen von der Fußball Weltmeisterschaft in Russland. Dabei galt 2006 noch die WM in Deutschland als die schönste, wie zumindest der damalige Präsident Joseph Blatter meinte: „Dies ist die beste Weltmeisterschaft aller Zeiten. Noch nie ist ein Event so emotional und global dargestellt worden.“ Infantino ist allerdings der Auffassung, dass das, was die Russen gerade auf die Beine stellen, alles andere in den Schatten stellt: „Russland wird sein Ziel erreichen, die bisher beste WM zu organisieren. Russland will bei dieser WM der Welt beweisen, dass es ein offenes Land ist. Ich habe nun 20 Jahre Turniere organisiert und ich habe noch nie ein Land erlebt, das so viel tut, die Fans willkommen zu heißen.“

Keine Politik während der Veranstaltung

Es soll keinen Platz für politische Fragen geben. Der 48-jährige merkte bei seinen Äußerungen in Zürich an, dass es vom 14. Juni bis zum 15. Juli nur um das Sportliche gehen müsse: „Was die Fifa angeht, konzentrieren wir uns auf den Fußball. Für uns hat das keine Relevanz.“ Weiter: „Die Politik muss uns dann nicht bekümmern.“ Nun haben die Themen Doping und Hooligans sehr wohl etwas mit Fußball zu tun, weiß auch der Chef: „Bei der WM werden alle Spieler getestet, auf Blut und Urin, alle Tests finden ohne Einfluss Russlands statt.“

Infantino rechnet mit einer sicheren WM

Infantino rechne außerdem nicht mit aggressiven Gruppen: „Für ein Ereignis wie eine WM ist die Aufmerksamkeit sehr hoch und die Maßnahmen sind es auch. Es wird sichergestellt, dass Russland eine sichere WM veranstaltet.“ Er lobte ferner die gute Zusammenarbeit mit der Polizei: „Man kann nicht alles garantierten, aber ich würde keinem empfehlen nach Russland mit der Absicht zu reisen, Ärger machen zu wollen.“

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