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Fußball WM 2018: Costa Rica gegen Serbien 17.06.2018

Es wird das erste Gruppenspiel in der Gruppe E bei der Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland: Costa Rica gegen Serbien. Es handelt sich hierbei um das Duell zweier Underdogs, die nur eine geringe Chance haben, die K.O.-Runde zu erreichen. Denn in der gleichen Gruppe befindet sich auch Rekordweltmeister und Titelfavorit Brasilien und die Mannschaft aus der Schweiz. Es wird also schwer – wer die Partie am 16. Juni um 14:00 Uhr deutscher Zeit in der Samara-Arena gewinnt, hat schon einen wichtigen Schritt nach vorne getan. Sowohl Costa Rica als auch Serbien haben mit ihrer WM-Qualifikation überraschen können, auch wenn es für beide Teams nicht die erste Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist. Ein Aufeinandertreffen der beiden Nationalmannschaft hat es bislang allerdings noch nicht gegeben, auch die beiden Trainer Óscar Ramírez für Costa Rica und Mladen Krstajic für Serbien haben aus sportlicher Sicht noch nichts miteinander zu tun gehabt. Somit betreten alle beteiligten Akteure mit diesem Duell Neuland.

Costa Rica gegen Serbien am 17.06.2018

  • Spiel Costa Rica gegen Serbien
  • Gruppe: E
  • Spieltag: 1
  • Datum: 17. Juni 2018
  • Uhrzeit: 14:00 Uhr deutscher Zeit (15:00 Uhr russischer Zeit)
  • Spielort: Samara-Arena (Kosmos Arena)
  • Schiedsrichter:
  • Schiedsrichterassistenten:

Die Partie in der Gruppe E zwischen Costa Rica und Serbien wird am 17. Juni 2018 in der russischen Stadt Samara stattfinden. Die Kosmos-Arena befindet sich seit 2014 im Bau, am Ende soll das Stadion 44.918 Plätze haben. Hier werden vier Gruppenspiele sowie ein Achtelfinale und ein Viertelfinale ausgetragen. Die Gruppenspiele sind Costa Rica gegen Serbien, Dänemark gegen Australien, Uruguay gegen Russland sowie Senegal gegen Kolumbien. Nach der Weltmeisterschaft soll der Fußballverein Krylja Sowetow Samara aus der russischen Premjer Liga das Stadion als neuen Heimstätte nutzen und das Metallurg-Stadion ersetzen, in dem derzeit Platz für 33.000 Zuschauer ist.

Foto: Costa Rica Nationalmannschaft/Imago/AFLOSPORT

Costa Rica: Viertelfinale 2014

Costa Rica überraschte in der Qualifikation mit dem zweiten Platz hinter Mexiko – ein überaus unangenehmer Gegner für die Favoriten der Gruppe Brasilien und die Schweiz. Bisher konnte die Nationalmannschaft viermal an einer Weltmeisterschaft teilnehmen, zum ersten Mal 1990 in Italien und zum bisher letzten Mal 2014 in Brasilien. Dort wurde auch das bisher beste Endergebnis eingefahren: Costa Rica kam bis ins Viertelfinale. Der Trainer der Mannschaft, Óscar Ramírez, war bereits von 2006 bis 2015 als Co-Trainer der Ticos tätig und löste im August 2015 Paulo Wanchope als Cheftrainer ab. Bei der Weltmeisterschaft in Italien 1990 war er bei vier Spielen mit dabei als Spieler, bisher hat er als Trainer nur Erfahrung mit Vereinsmannschaften in der Heimat sammeln können. Der Star der Mannschaft ist Bryan Ruiz, ein offensiver Mittelfeldspieler, der aber auch als zweiter Stürmer spielen kann. Beim Erreichen des Viertelfinales 2014 in Brasilien kam ihm eine Schlüsselrolle zu und als Kapitän der Ticos schoss er während der Qualifikation drei Tore. Ruiz steht seit Juli 2015 bei Sporting Lissabon unter Vertrag, er kam für eine Ablöse von 1,32 Millionen Euro vom FC Fulham, bei dem er seit 2011 unter Vertrag stand.
Costa Rica stieg in der vierten Runde in die WM-Qualifikation für Nord- und Mittelamerika ein und befand sich zunächst in der Gruppe B mit Panama, Haiti und Jamaika. Mit fünf Siegen und einem Unentschieden aus sechs Spielen wurde Costa Rica souverän Gruppenerster und kam damit in die letzte Runde. Hier musste sich die Mannschaft gegen Mexiko, Panama, Honduras, die USA sowie Trinidad & Tobago versuchen durchzusetzen, was mit einigen Schwierigkeiten letztlich auch gelang. Mit vier Siegen aus zehn Spielen wurde Costa Rica überraschend Gruppenzweiter, die anderen Teams waren also noch schlechter als die Ticos. Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft will Costa Rica noch einige Vorbereitungsspiele absolvieren. Auf dem Spielplan stehen Testspiele gegen Schottland, Tunesien, Nordirland, England und Belgien – eine gelungene Mischung also aus Teams diverser Qualitätsstufen.

Serbien: Souverän in der Qualifikation durchgesetzt

Die Fifa sieht Serbien als legitimen Nachfolger der Jugoslawischen Nationalmannschaft sowie der Nationalmannschaft Serbien und Montenegros an. Daher kommt die offizielle Zählung auf insgesamt elf WM-Teilnahmen. Die erste Teilnahme war 1930, das letzte Mal war die Mannschaft 2010 dabei. Die besten Ergebnisse wurden bei den Turnieren 1930 und 1962 mit dem vierten Platz erzielt. Der jetzige Trainer ist Mladen Krstajic und war selbst als Verteidiger bei der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland mit dabei, als Spiele für Serbien und Montenegro. Nach der Entlassung von Nationalcoach Slavoljub Muslin im Oktober wurde er zu dessen Nachfolger ernannt und gehörte bereits davor zu dessen Trainerstab. Der größte Star der Mannschaft ist Branislav Ivanovic, der seit 2012 Kapitän der Nationalmannschaft ist und erst vor Kurzem sein 100. Länderspiel absolvierte. Er konnte mit dem FC Chelsea einmal die Champions League und dreimal die englische Meisterschaft gewinnen. Derzeit steht er in Russland bei Zenit St. Peterburg unter Vertrag.
Die serbische Nationalmannschaft landete in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in keine leichte Gruppe: Wales und Österreich waren hier die Favoriten, außerdem waren Irland, Georgien und Moldawien mit dabei. Wie so oft im Sport, lief es ganz anders, als zuvor gedacht: Serbien verlor von den insgesamt zehn Qualifikationsspielen nur eines: Das Rückspiel in Österreich mit 2:3. Letztendlich schafften es weder die Österreicher noch die Waliser, sich für das Turnier zu qualifizieren und Serbien wurde Gruppenerster. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Irland betrug letztlich zwei Punkte. Der jetzige Trainer der schweizer Nationalmannschaft, Vladimir Petkovic, sagte nach der Auslosung der Gruppenphase für die Fußball WM 2019:

„Serbien ist im Vergleich zu früher eine Mannschaft geworden. Sie haben schon immer gute Einzelspieler gehabt, jetzt sind sie eine geschlossene Einheit.“

Und der serbische Coach meinte nach der Auslosung: „Das wird sicher nicht einfach. Das ist eine starke Gruppe, in der Brasilien Favorit ist und Costa Rica, die Schweiz und Serbien um den zweiten Platz kämpfen. Nicht einfach, aber es wird sehr interessant. Die Schweiz ist eine gute Mannschaft, das wird sehr schwierig. Ich kenne Vladimir Petkovic sehr gut, es wird taktisch sehr interessant gegen ihn.“ Bevor es nach Russland geht, wird es für Serbien noch einige Testspiele geben. Zwei Gegner stehen bereits fest: Zunächst soll es ein Spiel gegen Marokko geben, danach gegen Nigeria.

Foto: Serbien Nationalmannschaft/Imago/GEPA pictures

Costa Rica gegen Serbien: Teamkader im Überblick

Sobald Costa Rica und Serbien ihren jeweiligen endgültigen Kader für die Fußball WM 2018 in Russland bekanntgeben, werden wir diesen an dieser Stelle veröffentlichen.

Costa Rica: Voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle:

Serbien: Voraussichtliche Aufstellung

Voraussichtliche Aufstellung:
Taktische Ausrichtung:
Ausfälle:

Die Wettquoten zum Spiel

Beste Quote auf Sieg Costa Rica:
Beste Quote auf Remis:
Beste Quote auf Sieg Serbien:

Costa Rica gegen Serbien am 17. Juni 2018 live im TV & Livestreams

Wie schon die anderen Weltmeisterschaften zuvor musst Du Dir auch dieses Mal keine Gedanken darum machen, ob Du einzelne Spiele der Fußball Weltmeisterschaft verpassen wirst. Denn in Deutschland werden ARD und ZDF die Übertragung der Spiele übernehmen, und das natürlich im Rahmen der erhobenen Rundfunkgebühr – somit kommen keinerlei Extrakosten auf Dich zu. Wer mag, kann die Spiele ganz normal live um TV schauen. Aber natürlich bieten die beiden Sender auf einen Livestream für die Spiele der Weltmeisterschaft 2018 an. Daher merke Dir bitte schonmal die beiden Seiten sportschau.de und zdf.sport.de – denn hier bieten ARD und ZDF ihre Livestreams an – und auch das natürlich ohne Extrakosten. Das Ganze funktionier selbstverständlich auch auf Deinem Smartphone oder Deinem Tablet: Du benötigst nur die jeweilige App und schon kann es losgehen. Die App ist kostenfrei in allen Stores zu finden. Es gibt aber auch andere Seiten, die Dir einen Livestream von den WM-Spielen anbieten. Hier solltest Du sehr vorsichtig sein, denn es handelt sich meistens um illegale Angebote, deren Qualität zu wünschen übriglässt. Meistens läufst Du auf solchen Seiten Gefahr, Deinen Rechner mit Malware und Viren zu infizieren. Lass also lieber die Finger davon, schließlich ist das Nutzen von Drittanbietern ohnehin völlig sinnlos, wenn ARD und ZDF ihre Livestreams kostenfrei zur Verfügung stellen.
Wer durch das Programm führt, steht zumindest beim ZDF bereits fest: Oliver Welke und Oliver Kahn werden das alt bekannte und beliebte Duo geben, währen bei der ARD nach dem Weggang von Mehmet Scholl noch kein TV-Experte bestimmt worden ist. Neu wird, dass die Übertragung aus dem Studio nicht vor Ort in Russland, sondern in Baden-Baden stattfinden wird. Die Sender wollen damit eine Menge Geld einsparen, der Erwerb der Übertragungsrechte war bereits teuer genug. Der Intendant des SWR, Peter Boudgoust, sagte dazu: „Von Baden-Baden aus wird nun erstmals die Übertragung einer Fußballweltmeisterschaft zentral aus Deutschland realisiert. Dort steht die Sendezentrale und die gemeinsamen Studios, vor Ort in Russland schlanke und mobile Technik mit wenig Personal. So produzieren wir zeitgemäß, modern und kosteneffizient für Fernsehen, Hörfunk und Internet“.

Fazit zum Spiel Costa Rica gegen Serbien bei der Fußball WM 2018

Bei den Wettanbietern gilt Serbien derzeit als klarer Favorit, allerdings sollten wir diese Quoten noch mit großer Vorsicht genießen, solange die Mannschaft nicht ihre Kaderplanung offengelegt haben und wir uns nicht anhand stattfindender Testspiele schonmal ein Bild von der Qualität der jeweiligen Mannschaft machen konnten.

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