Drittes WM-Gold für Johannes Rydzek in Lahti

Nach seinem historischen Sturmlauf durch den tiefen Schnee holte der Nordische Kombinierer Johannes Rydzek seine dritte WM-Goldmedaille. Er steht nun mit insgesamt zehn Medaillen in der ewigen Bestenliste. Der 25-Jährige ist der erfolgreichste Winterzweikämpfer in der WM-Geschichte, mit insgesamt fünf Titeln. Er sagt, dass er seinen Sieg noch gar nicht fassen kann und das erst in einigen Tagen realisieren wird.

Johannes Rydzek landet auf dem ersten Platz

Johannes Rydzek aus Oberstdorf verwies die anderen Favoriten nach dem Sprung und dem Langlauf über zehn Kilometer auf die Plätze; die Platzierung sieht folgendermaßen aus:

  • Erster – Johannes Rydzek
  • Zweiter – Akito Watabe aus Japan
  • Dritter – Francois Braud aus Frankreich

Gegenüber dem Japaner Akito Watabe hatte Johannes Rydzek einen Vorsprung von 4,8 Sekunden. Von den anderen deutschen Teilnehmern landeten Fabian Rießle auf dem sechsten, Eric Frenzel auf dem siebten und Björn Kircheisen auf dem 15. Platz. Bundestrainer Hermann Weinbuch ist zufrieden, er sagt, dass das Rennen schwer war und Johannes Rydzek verdienter Sieger ist.

Foto: sportpoint / Shutterstock.com

Johannes Rydzek in der ewigen Bestenliste

In der ewigen Bestenliste hat Johannes Rydzek mit seiner zehnten Medaille den Norweger Bjarte Engen Vik und den Franzosen Jason Lamy Chappuis überholt; er hat fünf Goldmedaillen, vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille. Nach seinem Coup sprach Johannes Rydzek von einem harten Stück Arbeit.

Verfolgungsjagd von Johannes Rydzek

Johannes Rydzek lieferte sich mit den anderen Teilnehmern nach dem Springen von der Großschanze eine harte Verfolgungsjagd. Mit 122 Metern landete er auf dem fünften Rang, doch schon vor dem Start des Langlaufs war Hermann Weinbuch von einer Goldmedaille überzeugt. Rydzek musste eine Minute auf Mario Seidl aus Österreich aufholen und hatte schon nach 1,3 Kilometern 17 Sekunden aufgeholt; in der Halbzeit lag der Rückstand nur noch bei 26 Sekunden. In der Schlussrunde konnten die beiden Österreicher Mario Seidl und Wilhelm Denifl den Konkurrenten beim letzten Anstieg nicht mehr folgen, schließlich konnte Johannes Rydzek das Rennen für sich entscheiden.

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