Drittes Gold für Laura Dahlmeier bei der Biathlon-WM 2017

Im Biathlon der Damen führt kein Weg an Laura Dahlmeier vorbei. Die deutsche Ausnahmeathletin hat am Donnerstag bei der Biathlon WM 2017 in Hochfilzen bereits ihr drittes Gold dieser Weltmeisterschaft gewonnen. Nach dem Sieg im Einzelrennen stehen nun drei Goldmedaillen und ein Mal Silber in der Bilanz von Dahlmeier bei der WM 2017.

Laura Dahlmeier auch im Einzelrennen bei der Biathlon-WM 2017 nicht zu schlagen

Nichts Neues an der Front bei den Biathlon-Damen. Laura Dahlmeier aus Deutschland sicherte sich auch den Sieg im Einzelrennen über 15 Kilometer. Mit 19 Treffern und nur einem Fehler so wie einer überragenden Laufleistung siegte die 23-jährige Deutsche bereits zum dritten Mal im österreichischen Hochfilzen. Zugleich holte sie nun im neunten WM-Rennen in Folge in Oslo 2016 und Hochfilzen 2017 ihre neunte Medaille! Damit stellte Laura Dahlmeier den sensationellen Rekord der Norwegerin Tora Berger ein, die bisher die einzige war, die neun Mal in Folge bei einem WM-Rennen eine Medaille holte. Die Weltcupführende aus Garmisch-Partenkirchen lag im Ziel 24,7 Sekunden vor der Tschechin Gabriela Koukalova, die wie Dahlmeier beim ersten Schießen ein Mal daneben schoss. Bronze ging überraschend an Alexia Runggaldier aus Italien.

Laura Dahlmeier vierte deutsche Weltmeisterin im Klassiker

Der Sieg im Einzelrennen darf als wichtigster Erfolg von Laura Dahlmeier bezeichnet werden. Denn dieses Rennen gilt als Klassiker. Die 23-jährige ist erst die vierte Deutsche, die auf dieser Strecke Gold bei einer Biathlon-WM holte. Bislang gelang dies nur Petra Behle (1989, 1991 und 1993), Andrea Henkel (2005) und Kati Wilhelm (2009). Nach dem Sieg sagte Dahlmeier:

„Ich kann es gar nicht glauben: schon wieder Gold. Es ist mir ganz gut gelungen, mit einer gewissen Lockerheit an den Start zu gehen“

Die weiteren deutschen Teilnehmerinnen

Die drei weiteren deutschen Teilnehmerinnen beim Einzelrennen der Biathlon-WM 2017 in Hochfilzen warteten mit unterschiedlichen Ergebnissen auf. So überzeugten Maren Hammerschmidt und Vanessa Hinz mit den Rängen sieben und acht mit jeweils zwei Schießfehlern. Mit einem Fehler weniger wären beide um die Medaillen mitgelaufen. Dahingegen landete Franziska Hildebrand mit ebenfalls zwei Schießfehlern nur auf Platz 31.
Foto: Iurii Osadchi / Shutterstock, Inc.

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