Diese Gruppengegner sind für Deutschland bei der WM 2018 möglich

Wenn am 1. Dezember die Gruppen für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland ausgelost werden, dann wird es einige Regeln geben, die es zu beachten gilt. Acht Gruppen werden es sein, eine Mannschaft wird dabei den Gruppenkopf bilden. Diese kommt aus dem ersten Lostopf, in dem sich neben Gastgeber Russland die ersten sieben Mannschaften der Weltrangliste befinden. Das bedeutet allerdings auch, dass Teams der Ränge acht bis 15 im zweiten Lostopf sind – dieses wären schon mal potentielle Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft. Darunter befinden sich auch England und Spanien. Die Teams, die auf jeden Fall vermieden werden, sind also Russland, Brasilien, Portugal, Argentinien, Belgien, Polen und Frankreich.

Das sind die vier Töpfe für die Auslosung der Gruppen

Prinzipiell könnten somit alle anderen Mannschaften Gegner der DFB-Auswahl werden. Es befinden sich Spanien, Peru, Schweiz, England, Kolumbien, Mexiko, Uruguay und Kroatien. Im dritten Topf folgen dann Dänemark, Island, Costa Rica, Schweden, Tunesien, Ägypten, Senegal und der Iran. Im vierten Topf befinden sich Serbien, Nigeria, Australien, Japan, Marokko, Panama, Südkorea und Saudi-Arabien. Somit wären zum Beispiel folgende Zusammenstellungen möglich – wir haben einen worst case sowie eine eher leichte Variante herausgesucht:

  • Variante 1: Deutschland, Spanien, Costa Rica, Nigeria
  • Variante 2: Deutschland, Kolumbien, Iran, Panama

Die Auslosung im Kreml wird vom ZDF in voller Länge übertragen

Es wird so ablaufen, dass nicht mehr als zwei Mannschaften aus Europa gleichzeitig in einer Gruppe sein können, aus den anderen Kontinentalverbänden ist jeweils nur eine Mannschaft pro Gruppe erlaubt. Das erlaubt allerdings immer noch sehr viele Variationsmöglichkeiten. Das heißt jedoch auch, dass Deutschland nicht in einer Gruppe mit Spanien und Island oder in einer Gruppe mit England und Schweden landen kann. Die Auslosung am 1. Dezember wird im Kreml stattfinden und vom ZDF in Deutschland übertragen. Das Prozedere startet um 16:15 Uhr und wird unter anderem von Bela Rethy kommentiert.

Selbst schwächere Mannschaften können sich als gefährlich erweisen wie die Geschichte lehrt

Es könnte also durchaus passieren, dass der amtierende Weltmeister und Titelverteidiger gleich zu Beginn des Turniers eine sehr schwere Gruppe erhält und quasi nur mit einer Feuerprobe das Achtelfinale erreichen wird. Spanien und England zählen selbst zu den Favoriten auf den Titel und auch Island ist eine Mannschaft, die zum Beginn lieber vermieden werden sollte. Wie stark die Nordmänner sind, haben sie zuletzt während der Qualifikation und bei er EM 2016 unter Beweis gestellt. Doch auch kleiner und vermeintlich schwächere Mannschaften könnten sich noch als Stolperstein erweisen – das hat uns die Geschichte mehr als einmal gezeigt. Es spielt also eigentlich keine Rolle, gegen wen „die Mannschaft“ zum Beginn des Turniers ran muss – scheitern können Jogi Löw und seine Männer an jedem Team.

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