DFB-Präsident Reinhard Grindel fordert in Russland die Titelverteidigung

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat für das Jahr 2018 das „Jahr der Entscheidungen“ ausgerufen. Denn es gehen vor allem um die Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland. „In Russland haben wir die Möglichkeit, Geschichte zu schreiben: Als erste deutsche Mannschaft wollen wir zweimal in Folge den Titel gewinnen“, äußerte Grindel in einer auf der Verbandsseite veröffentlichten Botschaft. Außerdem fügte er hinzu: „Diese Mission ist noch einmal schwieriger als der Triumph in Brasilien 2014.“

Foto: Reinhard Grindel/Imago/Team 2

Brasilien, Spanien, Frankreich, England, Argentinien und Belgien die größte Konkurrenz

Grindel bezeichnete Brasilien, Spanien, Frankreich und England als die „ernstzunehmende Konkurrenten“ bei diesem Turnier. Allerdings habe er auch die Belgier und „natürlich“ Argentinien mit Superstar Lionel Messi mit auf der Rechnung. Im Finale der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wurde der Dauergegner in den Endspielen durch das Tor von Mario Götze mit 1:0 bezwungen. Allerdings gebe es nicht nur die Weltmeisterschaft 2018, die im kommenden Jahr wichtig werden wird, so der Verbandspräsident.

Grindel hofft auf EM-Botschafter Philipp Lahm

Denn es stünden auch die Entscheidungen um die Europameisterschaft 2024 an, für deren Austragung sich Deutschland beworben habe. Der geplante Baubeginn der DFB-Akademie in Frankfurt seien ebenso wie die angestrebte Qualifikation der Frauen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in Frankreich sehr wichtig und bedeutend für den deutschen Fußball. Was die Ausrichtung der Europameisterschaft 2024 angeht, so steht der DFB in direkter Konkurrenz mit der Türkei. Grindel hofft daher auf einen wichtigen und prominenten Helfer: „Der Prozess hat zuletzt noch einmal eine völlig neue Dynamik dadurch erfahren, dass wir mit Philipp Lahm den idealen EM-Botschafter für uns gewonnen haben.“

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