DFB erhöht für die Weltmeisterschaft 2018 die Titelprämie

Die deutsche Nationalmannschaft will ihren Titel bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland natürlich verteidigen – zum ersten Mal in der Geschichte des DFB. Und als Ansporn gibt es vom Fußballverband, wie schon in den Jahren zuvor, eine Prämie für die Spieler, sollten sie bestimmte Teilziele erreichen. Es geht dabei natürlich vor allem darum, wie weit es die Mannschaft schaffen kann. „Die Staffelung unterliegt dem klaren Leistungsgedanken und entspricht somit im Geist den Vereinbarungen, die bereits für die WM 2014 in Brasilien sowie für die beiden Europameisterschaften 2012 in Polen und der Ukraine sowie 2016 in Frankreich getroffen wurden“, so der DFB.

Foto: Oliver Bierhoff/Imago/Sven Simon

125.000 Euro für das Erreichen des Halbfinales

Für die Siege in der Vorrunde und das Erreichen des Achtelfinales gehen die Spieler erst einmal leer aus. Doch dann geht es los: Schafft es die Mannschaft ins Viertelfinale, gibt es für jeden Spieler 75.000 Euro. Für den Einzug ins Halbfinale werden 125.000 Euro fällig und für den dritten Platz bei der Weltmeisterschaft gibt es 150.000 Euro. Schafft es die Mannschaft bis in das Finale, kommen 200.000 Euro hinzu und für die Titelverteidigung gibt es satte 350.000 Euro pro Spieler. Das sind noch einmal 50.000 Euro mehr, als die Mannschaft für den Titel 2014 ins Brasilien bekommen hat, schon damals galt dies als Rekordsumme.

Bierhoff will mit der schnellen Einigung Ruhe reinbringen

Die erneute Erhöhung der Prämie resultiert aus der Tatsache, dass ein weiterer Titelgewinn ein absolutes Novum für den DFB darstellen würde, denn so etwas hat eine deutsche Mannschaft bislang noch nicht geschafft. Nur Italien und Brasilien können mit einem solchen Erfolg aufwarten. Für Teammanager Oliver Bierhoff könne die frühzeitige Klärung dieses Themas nun „für die nötige Ruhe und Klarheit“ sorgen. Die Mannschaft könne sich nun unmittelbar vor und während des Turniers in erster Linie auf die sportlichen Aufgaben konzentrieren. „Wie in den Jahren zuvor stellen sich die Spieler dem Leistungsprinzip, das ist ein gutes Signal“, so Bierhoff.

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