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Deutschland ohne Manuel Neuer zur Fußball WM 2018? Wie sieht das finale Torwart-Trio aus?

Lange Zeit galt es als ziemlich sicher, dass Manuel Neuer bei der Fußball WM 2018 im deutschen Tor stehen wird. Doch je länger sich die Verletzungspause des deutschen Nationaltorwarts hinzog, desto mehr Zweifel kamen auf. Eine Woche vor der Nominierung des vorläufigen deutschen Kaders scheint es nun fast so, als könnte die Fußball Weltmeisterschaft 2018 ohne die deutsche Nummer 1 stattfinden.

Jupp Heynckes bestätigt: Manuel Neuer spielt in dieser Saison nicht mehr für Bayern

Seit Mittwoch steht fest, dass Manuel Neuer in dieser Saison kein Pflichtspiel mehr für den FC Bayern München absolvieren wird. Dies erklärte sein Trainer Jupp Heynckes dem kicker. Der 73-jährige sagte:

“Manuel wird gegen Stuttgart nicht spielen und auch im Pokalfinale nicht.”

Somit also wird Neuer nach seinem im September 2017 erlittenen Mittelfußbruch vor der Nominierung des deutschen Kaders am kommenden Mittwoch kein Spiel mehr bestreiten. Zuletzt hatte der 32-jährige selbst gesagt:

“Ich denke nicht, dass es vorstellbar ist, dass ich ohne Spielpraxis in ein Turnier gehe. Es sind ja noch ein paar Spiele, von daher warten wir es einfach mal ab.”

Diese Spielpraxis könnte der Torwart der deutschen Nationalmannschaft dann nur noch in den beiden Testspielen der DFB-Auswahl in Klagenfurt gegen Österreich und in Leverkusen gegen Saudi-Arabien Anfang Juni sammeln.

Foto: Manuel Neuer/Weltmeister.de

Neuer trifft keine Aussagen bezüglich einer Rückkehr

Grundsätzlich sind auch die offiziellen Aussagen von Manuel Neuer weitaus defensiver geworden als zuletzt. Denn bei der Präsentation der neuen Trikots des FC Bayern München sagte der Nationaltorwart bezüglich der WM-Teilnahme:

“Das kann ich heute noch gar nicht sagen. Ich fühle mich bei den Sachen, die ich mache, sehr gut. Es hat alles vernünftig reagiert und ich werde step by step weiter versuchen, an mir zu arbeiten. Ich muss für mich und die Mannschaft und auch für die Fußball-Republik Deutschland die richtige Entscheidung treffen und da hilft es nichts, sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Ich muss die richtige Entscheidung treffen und wie sie ausfällt, das wird man dann am Ende sehen. Grundsätzlich möchte ich natürlich in erster Linie fit sein. Und dann muss ich auch zufrieden sein mit meiner Leistung, mit dem, was ich dann auf den Platz bringe. Und dann wird man sehen. Das passiert natürlich in engem Austausch mit den Trainern. Da möchte ich jetzt nicht vorgreifen.”

Somit also scheint auch Manuel Neuer selbst durchaus Zweifel zu haben, ob es für eine Teilnahme an der Fußball-WM reichen wird. Dies verwundert nicht ganz. Denn eigentlich sollte der Keeper am kommenden Samstag gegen den VfB Stuttgart im letzten Bundesligaspiel sein Comeback feiern. Doch eine Schwellung im operierten linken Fuß sorgte zuletzt für eine mehrtägige Trainingspause. Positiv ist immerhin, dass der 32-jährige Nationaltorwart beim FC Bayern München am Dienstag schon Teile des Mannschaftstrainings absolvieren konnte.

Wie sieht das deutsche Torwart-Trio bei der Weltmeisterschaft 2018 aus?

Die Frage nach der Teilnahme von Manuel Neuer an der Fußball WM 2018 lässt auch eine andere Frage aufkommen: wer wird für Deutschland als Torwart zur Weltmeisterschaft fahren. Im Vorfeld hatte Neuer auch anklingen lassen, dass er sich die WM-Teilnahme als Nummer zwei vorstellen kann. So richtig vorstellbar ist dies aber kaum. Sollte der Torwart des FC Bayern München die Reise nicht nach Russland antreten können, dann wird Marc-Andre ter Stegen in Russland die Nummer eins sein, der sich beim FC Barcelona in dieser Saison mit guten Leistungen hervortat. Darüber hinaus dürfen sich sicherlich Bernd Leno von Bayer 04 Leverkusen und Kevin Trapp, Ersatztorwart von PSG, wohl die besten Chancen auf die WM ausrechnen. Aus Sicht von Weltmeister.de gibt es auch mindestens zwei weitere Kandidaten, die das WM-Ticket durchaus verdient hätten, die aber bei Joachim Löw, Thomas Schneider und Andreas Köpke wohl eher keine Chancen haben. Doch Ron-Robert Zieler (VfB Stuttgart) und Timo Horn (1. FC Köln) konnten in dieser Spielzeit durchaus überzeugen. Insbesondere Zieler erwies sich in der Rückrunde als herausragender Rückhalt bei den Schwaben.

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