Chefs vom Außenministerium sehen Weltmeisterschaft 2018 in Gefahr

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 findet vom 14. Juni bis zum 15. Juli statt, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. An den Stadien, die sich noch im Bau befinden, werden die letzten erforderlichen Arbeiten ausgeführt, auch die Infrastruktur in den Städten, in denen die Spiele ausgetragen werden, wird noch ausgebaut. Eigentlich sind das gute Voraussetzungen, auch die Generalprobe, der Confed Cup, verlief gut. Trotzdem fürchten die Chefs im Außenministerium, dass die Weltmeisterschaft floppen könnte.

Der Grund dafür sind die russischen Hooligans.

Verkauf der Tickets könnte nicht wie gewünscht laufen

Die Chefs im Außenministerium sehen die russischen Fußball-Rowdies als möglichen Grund für ein Scheitern der Weltmeisterschaft 2018. Sie rechnen damit, dass sich die Tickets nicht wie gewünscht verkaufen und potenzielle Besucher der WM durch die aktuelle Situation abgeschreckt werden. Russland hat aufgrund seiner Hooligans einen sehr schlechten Ruf. Die Tickets könnten sich nicht so wie erwartet verkaufen, daher kommt nicht das erwartete Geld in die Kassen. Die russischen Hooligans, die als Orel Butchers bekannt sind, könnten vor der Weltmeisterschaft noch an Zuwachs gewinnen.

Anzeichen für ein Scheitern des Ticket-Verkaufs

Die Verantwortlichen des russischen Außenministeriums haben ihre Kollegen in London nach einem Besuch der Fußball-Stadien in Russland per Telegramm über die aktuelle Situation informiert. Sie weisen auf die Zeichen für das Scheitern des Ticketverkaufs hin und benennen den schlechten internationalen Ruf Russlands aufgrund der Hooligans als einen der Gründe dafür.

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Fifa bekommt nicht genügend finanzielle Unterstützung

Die Fifa scheiterte bereits daran, genügend finanzielle Unterstützung für die Weltmeisterschaft von Unternehmen zu bekommen. Die Gewalt der russischen Fans bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich sind der Grund dafür. Während der Europameisterschaft in Frankreich fielen russische Fans sehr unangenehm auf. Der russische Politiker Igor Lebedev sagte nach den Unruhen und Angriffen englischer Fans durch russische Hooligans in Marseille „Gut gemacht, Jungs, macht so weiter.“ Das Außenministerium teilte mit, dass sich die britische und die russische Polizei bereits getroffen haben, um das Problem mit den Hooligans zu diskutieren. Die Rede ist von erweiterten Sicherheitsvorkehrungen.

Aus der Situation in Frankreich lernen

Die Fifa sagte, dass die russischen Verantwortlichen bereits die UEFA und die Organisatoren der Europameisterschaft 2016 kontaktiert haben, um aus der Situation in Frankreich zu lernen. Fifa-Präsident Gianni Infantino sagte, dass diese Schritte sehr ernst genommen werden. Die britische Zeitschrift The Sun veröffentlichte im Mai dieses Jahres Fotos von Straßenkämpfen im russischen Krasnodar. Die Europameisterschaft 2016 in Frankreich war von Gewalt zwischen russischen und englischen Fans in Marseille überschattet:

  • russische Fans massiv an Unruhen beteiligt
  • Einsätze der Polizei mit Wasserwerfern
  • englische Fans versuchen, den russischen Hooligans auszuweichen
  • lodernde Flammen im Stadtzentrum von Lille

Fazit

Die russische Fußball-Weltmeisterschaft findet vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 in Russland statt. Chefs des Außenministeriums, aber auch Verantwortliche der Fifa sehen den Ticketverkauf in Gefahr, der schlechte Ruf Russlands mit seinen Fußball-Rowdies ist der Grund dafür. Bereits bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich fielen die russischen Fans sehr unangenehm mit roher Gewalt gegen englische Fans auf. Eine Zusammenarbeit der britischen und der russischen Polizei ist geplant, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

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