Biathlon WM 2017 in Hochfilzen ohne Franziska Preuß

Die deutsche Mannschaft kann bei der Biathlon WM 2017 in Hochfilzen nicht mit der besten Mannschaft antreten. Denn Franziska Preuß musste nun den Start bei der Weltmeisterschaft absagen. Die gesundheitlichen Probleme machten der 22-jährigen einen Strich durch die Rechnung.

Franziska Preuß sagt WM 2017 im Biathlon nach schwieriger Saison ab

Nach dem bisher schon schwierigen Verlauf der Weltcupsaison sagte Franziska Preuß ihren Start bei der Biathlon WM 2017 in Hochfilzen fast schon erwartungsgemäß ab. Denn die gesamte Saison über plagten die 22-jährige gesundheitliche Probleme, sodass sie schon sieben Einzelrennen in dieser Weltcup-Saison verpasst hatte. Nun gab es den nächsten Rückschlag in Form eines neuerlichen Infekts. Somit findet die Biathlon Weltmeisterschaft 2017 ohne Preuß statt. Bei der WM vor zwei Jahren in Kontiolahti hatte Preuß mit dem Team noch Gold und im Massenstart Silber gewonnen. Im vergangenen Jahr bei der WM holte sie Bronze mit der Staffel.

Foto: Barsan ATTILA / Shutterstock.com

Die Begründung von Franziska Preuß

Franziska Preuß selbst erklärte:

„Ich bin einfach noch immer nicht richtig gesund. In der Verfassung tue ich weder mir noch der Mannschaft einen Gefallen. Es ist natürlich extrem bitter, dass ich nicht bei der WM dabei bin. Nachdem ich in diesem Winter immer wieder gesundheitliche Probleme hatte, war ich eigentlich ganz zuversichtlich, dass ich zumindest in Hochfilzen wieder fit und gesund am Start stehen kann“

Fünf deutsche Frauen und fünf deutsche Männer bei der WM dabei

Somit geht Deutschland bei der Biathlon WM 2017 in Hochfilzen mit insgesamt zehn Akteuren an den Start. Im Frauenteam verbleiben Weltcup-Spitzenreiterin Laura Dahlmeier, Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Nadine Horchler. Die Trainer verzichteten auf eine Nachnominierung für Preuß. Die deutschen Farben bei den Herren bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen (9. bis 19. Februar) vertreten Benedikt Doll, Florian Graf, Erik Lesser, Arnd Peiffer und Simon Schempp.

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