Aus der Traum! Deutschland verliert gegen Kanada

Ganz knapp ging es zwar nur aus, aber das ändert an den Konsequenzen nichts. Mit 1:2 verliert die deutsche Nationalmannschaft im Eishockey das Viertelfinale bei der Heim-WM 2017 und scheidet damit aus. Große Moral hat die deutsche Mannschaft bewiesen, sich gut verkauft. Vor allem Philipp Grubauer im Tor hielt die deutsche Mannschaft über 60 Minuten im Spiel. Doch am Ende sollte es nicht reichen.

Aus und Vorbei – Deutschland scheidet aus

Die deutsche Mannschaft hat sicher alles gegeben, alles versucht. Es waren zwar nur 16.500 Zuschauer und keine 18.000 wie sonst anwesend. Aber es lag sicher nicht am mangelnden Support, ganz im Gegenteil. Das Publikum war begeistert, wie gut die deutsche Mannschaft mit dem amtierenden Weltmeister mithalten konnte. Dabei hätte die deutsche Mannschaft eigentlich sogar noch ein weiteres Tor verdient gehabt. Fünf Minuten vor Schluss spielte Leon Draisaitl seinen Kollegen Christian Ehrhoff frei, er hätte das Tor machen können, ja, müssen. Doch er verzog.

Chancen zum Ausgleich waren vorhanden

Selbst danach hatte die deutsche Mannschaft noch eine weitere Großchance – konnte sie aber nicht nutzen. Vor allem Torhüter Philipp Grubauer hatte die deutsche Mannschaft mit etlichen Paraden lange im Spiel gehalten. Der Einsatz der deutschen Spieler war aber nicht zu verurteilen. Bis zuletzt kämpften sie darum, noch zum Ausgleich zu kommen. Dass man überhaupt gegen eine Weltmacht im Eishockey wie Kanada nicht unterging, sondern über die komplette Spielzeit mithalten konnte, ist natürlich eine Auszeichnung für das deutsche Eishockey. Dass man am Ende dann doch ausschied, war bitter, aber nicht zu vermeiden. In den relevanten Nuancen war Kanada dann doch eben das eine Tor besser als die deutsche Mannschaft.

Am Ende verdiente Niederlage

Zweimal trafen die Kanadier ins deutsche Tor, Mark Scheifele in der 17.Minuten und Jeff Skinner in der 38. Minute waren die Torschützen für den amtierenden Weltmeister. Wie stark die Kanadier aufspielten, merkte man auch daran, dass den Deutschen im zweiten Drittel nur ein einziger Torschuss kurz vor Ende des Drittels gelang. Auch Bundestrainer Marco Sturm sah ein, dass man zwar unglücklich, letztlich aber verdient verloren hat.

„Wir haben es Kanada lange Zeit zu leicht gemacht, weil wir die Pucks zu schnell wieder hergegeben haben.“

Mit diesen Worten ärgerte sich auch Yannic Seidenberg über die Niederlage. Die Eishockey WM 2017 ist nun für die deutsche Mannschaft vorbei. Sie kann sich aber erhobenen Hauptes aus diesem Turnier verabschieden. Unter die letzten Acht gelangt zu sein, war mal wieder ein großer Erfolg.

Dennoch war sich Bundestrainer Marco Sturm sicher, dass man auch mehr Erfolg hätte haben können, wenn man nicht so viel Respekt gezeigt hätte, wie es dann meist der Fall war. Sturm zeigte sich nichtsdestotrotz zufrieden, weil sich seine Mannschaft immer weiter verbessert habe. Und nichts anderes als das sei das Ziel gewesen.

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