Argentinischer Nationaltrainer entlassen – WM-Qualifikation gefährdet

Der Vize-Weltmeister Argentinien hat sich aufgrund der schlechten Ergebnisse bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft vom Nationaltrainer Edgardo Bauza getrennt. Für Argentinien ist die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland gefährdet.

Prekäre Lage für Argentinien

Bei der Qualifikation für die Weltmeisterschaft erzielte Argentinien schlechte Ergebnisse, für den argentinischen Fußballverband AFA war das der Grund für die Entlassung von Trainer Edgardo Bauza. Bei acht Qualifikationsspielen konnte Argentinien nur drei Siege erzielen, gegenwärtig stehen die Gauchos in der Tabelle auf Platz fünf. Will sich Argentinien noch qualifizieren, ist das nur noch über die Play-offs gegen den Ozeanienmeister möglich. Seinen jüngsten Patzer leistete sich Argentinien unter Bauza mit dem 0:2 gegen Bolivien. Nationalspieler Messi war zuvor wegen Beleidigung eines Schiedsrichter-Assistenten bei der Partie gegen Chile, die 1:0 endete, für vier Spiele gesperrt. Bereits ein Jahr zuvor wollte Messi als Nationalspieler zurücktreten, doch hatte er nach einer Rücksprache seine Entscheidung überdacht.

Keine guten Chancen für Argentinien

Für Argentinien stehen jetzt zwei Doppelspieltage an. Argentinien hat 22 Punkte erzielt, der Rückstand zu Chile liegt bei nur einem Zähler. Nicht zu vergessen ist allerdings der Druck von

  • Ecuador mit 20 Zählern
  • Peru mit 18 Zählern
  • Paraguay mit 18 Zählern

Eine dieser Mannschaften könnte anstelle von Argentinien nach Russland fahren, wenn Argentinien weiterhin scheitert.

Nachfolger für Bauza bereits im Gespräch

Die Nachfolger für Bauza sind bereits im Gespräch, besonders gut stehen die Chancen für den Trainer des spanischen FC Sevilla, Jorge Sampaoli, sowie den Trainer von Atletico Madrid, Diego Simeone. Der AFA-Chef Claudio Tapia will bereits in dieser Woche in Spanien Gespräche mit Lionel Messi und den beiden Trainern führen. Jorge Sampaoli steht noch bis 2018 beim FC Sevilla unter Vertrag, wie Ramon Monchi Rodriguez, der Generaldirektor vom FC Sevilla, betonte. Für AFA-Präsident Tapia wird die Suche nach einem Nachfolger für Bauza auf keinen Fall einfach.

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