Alle 32 Teilnehmer der WM 2018 in Russland stehen fest – wie werden die Gruppen aussehen?

Jetzt sind alle Teilnehmer der Fußball Weltmeisterschaft 2018 in Russland endgültig bekannt. 32 Mannschaften nehmen teil, als letztes hat sich Peru für die Endrunde qualifizieren können. Am 1. Dezember geht es ans Eingemachte: Im Kreml in Moskau werden die Gruppen für die zu überstehende Vorrunde ausgelost. Um 16:00 Uhr geht es los. Die Gruppen werden aus den vier Töpfen zusammengestellt, die von der FIFA nach einem bestimmten Verfahren festgelegt worden sind, wobei es dabei hauptsächlich um die Platzierungen in der Weltrangliste ging. Da Deutschland im ersten Topf gelandet ist, wird es kein Duell mit Brasilien, Argentinien oder Frankreich geben können, allerdings wäre es durchaus möglich, dass es bereits in der Gruppenphase gegen Spanien oder England gehen wird.

Deutschland könnte schwere Aufgaben bekommen

Es gibt nur zwei relativ einfache Regeln, die bei der Besetzung der Gruppen eingehalten werden müssen: Es dürfen nicht mehr als zwei Mannschaften aus Europa in einer Gruppe landen, von den anderen Kontinentalverbänden ist nicht mehr als eine Mannschaft pro Gruppe erlaubt. Somit könnte es zum Beispiel durchaus zu einer Gruppe Deutschland, Spanien, Senegal und Japan kommen. Oder Deutschland, England, Ägypten, Südkorea. Auch nicht ohne wäre sicherlich eine Gruppe bestehend aus Deutschland, Kolumbien, den stets unterschätzten Kickern aus Island und Nigeria. Wie auch immer es kommen wird, wir müssen es ohnehin so nehmen, wie es kommt.

Auch für andere Nationen könnte es sehr hart werden

Die Töpfe für die vier acht Gruppen sehen folgendermaßen aus:

  • Topf 1: Russland (Gastgeber), Deutschland (1), Brasilien (2), Portugal (3), Argentinien (4), Belgien (5), Polen (6), Frankreich (7)
  • Topf 2: Spanien (8), Peru (10), Schweiz (11), England (12), Kolumbien (13), Mexiko (16), Uruguay (17), Kroatien (18)
  • Topf 3: Dänemark (19), Island (21), Costa Rica (22), Schweden (25), Tunesien (28), Ägypten (30), Senegal (32), Iran (34)
  • Topf 4: Serbien (38), Nigeria (41), Australien (43), Japan (44), Marokko (48), Panama (49), Südkorea (62), Saudi-Arabien (63)

Allerdings ist es ja nicht nur aus deutscher Sicht manchmal schwierig – je nach Konstellation. Die Schweden wären sicherlich ebenfalls nicht sonderlich erfreut, gemeinsam mit Brasilien, Spanien und Japan in einer Gruppe zu spielen. Denn, wenn wir die deutsche Brille mal absetzen, drohen wesentlich interessantere Gruppen. Eine der härtesten, anzunehmenden Konstellationen wäre unserer Auffassung nach eine Gruppe aus Brasilien, England, Island und Nigeria. Da nur die ersten beiden Mannschaften sich für das Achtelfinale qualifizieren und die Engländer bei der EM bereits schlechte Erfahrungen mit den Nordmännern gemacht haben, ergibt sich hieraus eine explosive Mischung. Auch eine Gruppe bestehend aus Argentinien, Spanien, Dänemark und Südkorea wäre sicherlich einen Blick wert. Oder, wie wäre es mit Brasilien, Spanien, Tunesien und Serbien? Wir sehen als, es wird spannend am 1. Dezember – nicht nur aus deutscher Sicht. Knallharte Gruppenkonstellationen sind möglich, was den Weg zum Achtelfinale bereits zu einer ungemein spannenden Sache machen dürfte.

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