Aljona Savchenko und Bruno Massot holen Silber bei Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft

Wieder einmal haben die fünffache Eiskunstlauf-Weltmeisterin Aljona Savchenko und ihr französischer Partner Bruno Massot ihr Publikum mit gewagten Sprüngen und einer perfekten Performance begeistert. Das Paar holte vor 10.000 Zuschauern die Silbermedaille, das ist ein großer Erfolg, besonders, da Bruno Massot an Rückenproblemen leidet und die beiden erst seit zwei Wochen wieder richtig trainieren konnten. Die Goldmedaille ging an ein Paar aus Fernost.

Romantische Kür bringt Silber

In der Hartwall Arena in der finnischen Hauptstadt Helsinki legten Aljona Savchenko und Bruno Massot eine romantische Kür hin, begleitet vom Titel „Lighthouse“ von Patrick Watson. Sie erreichten 230,30 Punkte. In einer Pressekonferenz sagte die zierliche Aljona Savchenko, dass diese Leistung nach den Verletzungen eigentlich Gold wert war. Als einziges Paar zeigten Savchenko und Massot den dreifachen Wurfaxel, der besonders schwierig und nicht ohne Risiko ist. Trotz Rückenschmerzen von Bruno Massot und einer noch nicht ganz auskurierten Knieverletzung von Aljona Savchenko brachten die beiden eine beachtliche Leistung.

Foto: Tatiana Edrenkina / Shutterstock.com

Die Platzierung bei der Weltmeisterschaft
Die Ergebnisse der Kür am Donnerstag sehen folgendermaßen aus:

  • Sui Wenjing/Han Cong, China – 232,06 Punkte, Gold
  • Aljona Savchenko/Bruno Massot, Deutschland – 230,30 Punkte, Silber
  • Jewgenia Tarasowa/Wladimir Morozow, Russland – 219,03 Punkte, Bronze

Im Vergleich zum Vorjahr konnten sich Aljona Savchenko und Bruno Massot um einen Platz verbessern. Die Deutsche Eislauf-Union hat aufgrund der Leistung von Savchenko und Massot zwei Startplätze für die Olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea bekommen. Bruno Massot ist Franzose und läuft für Deutschland, er erhielt noch vor der Weltmeisterschaft die deutsche Staatsbürgerschaft.

Paul Fentz sichert sich Finaleinzug

Der Berliner Paul Fentz landete unter den besten 24 Läufern und hat damit den Einzug ins Finale geschafft. Im Zwischenklassement landete er auf dem 20. Platz, er lief zu „Wonderwall“ von Paul Anka. Er patzte beim vierfachen Toeloop, den er mit einer Hand abstützen musste, und schloss mit einem doppelten Toeloop ab. Im Kurzprogramm der Herren landete der spanische Titelverteidiger Javier Fernandes mit 109,05 Punkten ganz vorn.

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